Keitum. Wer dachte, Keitum könne nur Friesenwaffeln und Kaminfeuer, wurde am Samstagabend eines Besseren belehrt. Der Friesensaal bebte. Pünktlich um 19.30 Uhr startete die große Geburtstagssause, und was als Jubiläumsfeier geplant war, entwickelte sich schnell zu einem der herzlichsten Feste des Jahres.
Die Entscheidung, keinen Eintritt zu verlangen, erwies sich als goldrichtig. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt – eine bunte Mischung aus Ur-Syltern, Neubürgern und Wintergästen. Als die ABBA-Revival-Band die ersten Akkorde von „Waterloo“ anstimmte, hielt es niemanden mehr auf den Stühlen. Es hat etwas fast Magisches, wenn Teenager und Senioren gemeinsam „Dancing Queen“ singen und die Discokugel ihre Lichter durch den Raum wirft, der sonst eher für ruhige Töne bekannt ist.
Die Stimmung war ausgelassen, fast euphorisch. Es war nicht nur eine Party für ein Gebäude, sondern eine Feier des Miteinanders. „So voll und so fröhlich habe ich den Saal lange nicht gesehen“, hörte man an der Bar immer wieder. Die Veranstaltung bewies eindrucksvoll: Der Friesensaal ist mit seinen 40 Jahren keineswegs in die Jahre gekommen. Er ist lebendiger denn je und hat an diesem Abend bewiesen, dass er auch als Party-Location das Herzstück des Dorfes ist. Paula Hansens Geschenk hat an diesem Abend nicht nur Schutz geboten, sondern pure Lebensfreude versprüht.
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