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Sylt News: Frische Bänke am Denghoog: Ein Ort der Geschichte und Begegnung

Sylt News: Frische Bänke am Denghoog: Ein Ort der Geschichte und Begegnung

In diesem Sylt News Artikel

Dank einer großzügigen Spende des Marine Golfclubs Sylt erstrahlt das Steinzeitgrab Denghoog in Wenningstedt in einem neuen Licht. Die alten Sitzgelegenheiten wurden durch bequeme, neuwertige Bänke ersetzt, die Besuchern, Familien und Schulklassen nun einen angenehmen Platz bieten, um auf Führungen zu warten oder die beeindruckende Atmosphäre dieses historischen Ortes zu genießen. Roland Grüger, Vorstandsmitglied des Golfclubs, übergab die Bänke persönlich an Sven Lappoehn, Geschäftsführer der Sölring Foriining – ein herzliches Dankeschön für diese wertvolle Unterstützung!

Der Denghoog: Ein Fenster in die Jungsteinzeit

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Das Steinzeitgrab Denghoog zählt zu den bedeutendsten Großsteingräbern Nordeuropas und bietet einen faszinierenden Einblick in eine über 5000 Jahre alte Geschichte. Der Name „Denghoog“ stammt aus dem Sylter Friesisch (Sölring) und bedeutet „Thinghügel“ – ein Ort der Versammlung und Rechtsprechung unter freiem Himmel. Ursprünglich wurde der Denghoog jedoch im 4. Jahrtausend v. Chr. als Grabstätte errichtet. Die begehbare Steinkammer beeindruckt mit mächtigen Decksteinen und einer elliptischen Form von fünf Metern Länge und drei Metern Breite. Bis heute ist ungeklärt, wie es den Menschen damals gelang, diese gewaltige Struktur mit den Mitteln ihrer Zeit zu bauen.

Die Sölring Foriining: Hüterin der Sylter Kultur

Seit 1928 wird der Denghoog von der Sölring Foriining betreut, dem größten Kultur- und Heimatverein Schleswig-Holsteins. Gegründet 1906, setzt sich der Verein für den Erhalt von Sylter Kultur, Brauchtum und Denkmälern ein. Neben dem Denghoog gehören auch das Altfriesische Haus, das Sylt Museum und die Vogelkoje Kampen zu den Einrichtungen des Vereins. Die Sölring Foriining leistet nicht nur wichtige Arbeit im Bereich des Denkmalschutzes, sondern engagiert sich auch für die friesische Sprache und die Bewahrung der Sylter Identität.

Ein Ort zum Verweilen und Lernen

Mit den neuen Bänken wird der Denghoog noch mehr zu einem Ort der Begegnung und des Lernens. Schulklassen können hier vor ihren Führungen verweilen und Besucher haben die Möglichkeit, die Ruhe dieses geschichtsträchtigen Ortes zu genießen. Die Sölring Foriining lädt alle Interessierten ein, diesen einzigartigen Teil Sylter Geschichte zu entdecken – ein Ort, an dem Vergangenheit lebendig wird und die Verbindung zwischen Mensch und Natur spürbar ist.

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Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. 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