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Sturmflut auf Sylt – Wintermarkt schließt am 21.12.

Sylt News. Sturmflut auf Sylt

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Sturmflut auf Sylt – Wintermarkt schließt am 21.12.

Die Wellen fressen sich auf einer Breite von 250 Metern in die Dünen, und der Hindenburgdamm wird gesperrt. Ein Szenario, das undenkbar erscheint. Doch wann spricht man von einer Sturmflut? Die Pegelstände bei Ebbe und Flut sind ausschlaggebend. Wenn der Wasserstand bei Ebbe oder Flut einen Stand von 100 cm über dem durchschnittlichen Hochwasserwert erreicht, spricht man von Sturmflut. Eine schwere Sturmflut wird bei 150 cm und eine sehr schwere Sturmflut bei 200 cm über dem Normalwert ausgerufen.

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Sturmflut auf Sylt – Gefahr aus dem Osten

Am Donnerstagabend zwischen 18 und 20 Uhr steigt der Pegel auf 150 cm, um dann beim nächsten Hochwasser gegen 7 Uhr morgens den höchsten Stand zu erreichen. Ob es 200 cm oder gar 250 cm werden, können die Fachleute noch nicht einschätzen. Zum Vergleich: Bei der großen Sturmflut 1962, die massive Schäden auf der Insel hinterließ, stieg der Pegel auf Werte über vier Meter. Dies wurde auch für den sehr hoch gelegenen Hindenburgdamm zum Verhängnis. Überspült wurde der Hindenburgdamm bis dato jedoch noch nicht –  allerdings unterspült. Die schweren Sturmfluten 1962, 1976 und 1981 hinterließen massive Schäden, und der Damm konnte nicht mehr befahren werden.

Die meisten denken bei der Sturmflut an die Gefahren der hohen Wellen an der Westküste. Doch ohne Deiche würden sich im Osten der Insel das Wasser seinen Weg bis nach Westerland bahnen. 1981 bereiteten sich die Anwohner in Morsum und Archsum sogar auf eine Evakuierung vor. Das Glück stand den Insulanern beiseite.

1961 wogte das Wasser im Süden Westerlands hüfthoch. Auf dem Weg zur Tinnum Burg findet man als stummen Zeitzeugen einen Pfahl, auf dem Wasserstandshöhen der jeweiligen Sturmfluten abgebildet sind. Es scheint, dass die Tinnum Burg weniger als Trutzburg gegen Wikinger erschaffen wurde, sondern eher als Schutz der Bewohner vor dem „Blanken Hans“.

Sturmflut auf Sylt – gefährliche Windböen

Doch davon sind wir in den kommenden Tagen weit entfernt. Wenn man also nicht baden geht, dürfte die Gefahr überschaubar bleiben. Und doch, bei Böen bis zu 110 Stundenkilometern ist ein friedliches Flanieren an der Kurpromenade nicht zu empfehlen. Die Strandübergänge und auch die Friedrichstraße werden zum Windkanal. Am Hotel Monbijou gibt es einen Durchgang, der bei Starkwind regelmäßig gesperrt wird. Es kann lebensgefährlich werden, dort durch den Durchgang zu laufen. Kleine Hunde, die unangeleint dort laufen, dürften neue Flugrekorde aufstellen.

Sturmflut auf Sylt

Sturmflut auf Sylt – Wintermarkt schließt

Der Wintermarkt in der neuen Mitte in Westerland öffnet seine Tore heute nicht. Die Krippen, die als Stehtische umgebaut wurden, werden umgedreht, damit wenig Windwiderstand entsteht. Das Wohl der Besucher und Aussteller steht selbstverständlich im Vordergrund. Die Vorhersagen für die nächsten Tage sehen ebenfalls nicht rosig aus. Diese ändern sich bei dem von uns genutzten Vorhersagetool ständig. Auch am Freitag sieht es nicht nach einer Schließung des Marktes aus. Doch das Windfenster verschiebt und verdichtet sich permanent. Dass der Wintermarkt geschlossen wird, ist übrigens schon beinahe Tradition. Die „kleine Sturmpause“ wiederholt sich Jahr für Jahr.

Aktuell werden heute ab 15:00 Uhr die 10 Beaufort erreicht. Diese werden dann die ganze Nacht anhalten, in den Spitzen auf 11 Beaufort ansteigen. Was bedeutet dies nun wieder? Sturmflut auf Sylt? Die Beaufortskala bezieht sich auf Windgeschwindigkeiten und Auswirkungen. Für uns bedeutet dies:

  • heftige Böen
  • schwere Sturmschäden
  • schwere Schäden an Wäldern
  • Dächer werden abgedeckt
  • Autos werden aus der Spur geworfen
  • dicke Mauern werden beschädigt
  • Gehen ist unmöglich
  • sehr selten im Landesinneren

Doch auch hier muss man relativieren. Was im Landesinneren zur wahren Katastrophe werden kann, ist auf Sylt fast schon Routine. Denn für Natur und Menschen sind diese Windstärken nicht selten. Wir wünschen uns, dass ihr gesund bleibt! Also am besten bei einer Tasse Tee im Haus bleiben und den Wind in Ruhe seine Arbeit machen lassen.

Sturmflut auf Sylt - Nordsee verschlingt Baustelle

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Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. 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