In einer Welt, die sich oft viel zu schnell dreht, gibt es Momente, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Einer dieser kostbaren Augenblicke wurde nun von Sylt TV eingefangen – und das mit einer ganz besonderen Note. Der neue Moderator Sven Erberich nimmt uns an die Hand und führt uns an den südlichsten Zipfel der Insel, dorthin, wo Sylt am schmalsten ist und das Meer von zwei Seiten gleichzeitig flüstert: nach Hörnum.
Eine friesische Weihnachtskarte wird lebendig
Wenn der Trubel des Sommers verflogen ist, zeigt sich Sylt von seiner ehrlichsten und vielleicht auch schönsten Seite. In seinem Beitrag beschreibt Sven Erberich das verschneite Hörnum als eine „friesische Weihnachtskarte, die zum Leben erweckt wurde“. Die Reetdächer der Häuser tragen dicke, weiße Hauben, Frost glitzert an den Hagebuttensträuchern, und eine ganz besondere Stille legt sich über das Dorf – eine Stille, die nur der Schnee erschaffen kann, indem er jedes Geräusch verschluckt.
Mit Charme und Humor durch den Schnee
Sven Erberich beweist bei seinem Einstand nicht nur ein Gespür für die nordfriesische Seele, sondern auch eine ordentliche Portion Humor. Mit einem Augenzwinkern berichtet er von der „sportlichen Herausforderung“, die das Gehen auf verschneiten Dünenwegen mit sich bringt: „Schnee auf Sand ist die nordfriesische Antwort auf eine Eisbahn.“ Dass dabei die Haltungsnote der Spaziergänger, die mit neuen Schrittkombinationen um ihr Gleichgewicht kämpfen, eher nebensächlich ist, macht den Bericht so sympathisch und menschlich. Hier zählt nicht der perfekte Auftritt, sondern der Moment und vielleicht die Dicke der Wollsocken.
Der Leuchtturm als ruhender Pol
Inmitten dieser weißen Pracht thront der Hörnumer Leuchtturm als leuchtend rot-weißer Farbtupfer. Während er im Sommer über glitzerndes Wasser wacht, scheint er nun über ein schlafendes Dorf zu hüten. Wer an der Odde steht und den Blick über die unberührten Dünen schweifen lässt, begreift sofort, was Sven Erberich mit dem „wahren Luxus der Insel“ meint: Es ist diese absolut friedliche Ruhe – ein Wintermärchen ganz ohne Kitsch, dafür mit viel friesischer Seele.
Ein herzliches Willkommen
Mit Sätzen wie „Hörnum – das Ende der Insel und doch der Anfang von so viel innerer Ruhe“ verabschiedet sich Sven Erberich von seinen Zuschauern. Es ist ein Einstand, der Lust auf mehr macht. Man spürt förmlich die Liebe zur Insel und die Wärme, mit der er die Geschichten von Sylt erzählen möchte. Es ist eine Einladung an die Seele, tief Luft zu holen, bevor das Jahr wieder an Fahrt gewinnt.
Wir sagen: Herzlich willkommen bei Sylt TV, Sven Erberich! Mit dieser einfühlsamen Reise durch den Hörnumer Winterzauber hast du die besondere Atmosphäre der Insel wunderbar eingefangen.
Das Video zum Artikel: Winterzauber auf Sylt | Hörnum unter Schnee
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