Wenn die Quecksilbersäule bei gemütlichen zwei Grad Wassertemperatur stagniert, gibt es für den passionierten Sylt-Urlauber eigentlich nur zwei sinnvolle Reaktionen: Entweder man verbarrikadiert sich mit einer Pharisäer-Flatrate hinter Deichwällen aus Wolldecken, oder man macht es wie Ela Schnebbe. Die Medizinjournalistin und Rettungsschwimmerin lädt im Rahmen der Sturmwoche dazu ein, den Zustand zwischen „Hilfe!“ und „Herrlich!“ am eigenen Leib zu erfahren.
Man trifft sich im Restaurant „Sturmhaube“ in Kampen, um erst theoretisch über Atemtechniken zu fachsimpeln, bevor man sich kollektiv der nordfriesischen Schocktherapie aussetzt. Es hat eine ganz eigene Ironie, dass man fünf Euro bezahlt, um sich bei vier Grad Lufttemperatur die Kleider vom Leib zu reißen und in die Wellen zu stürmen. Aber hey, laut Ela ist das wie ein „Espresso für die Sinne“ – und wer braucht schon ein warmes Bett, wenn er Mütze, Handschuhe und ein tiefgefrorenes Lächeln haben kann?
Die Fakten für Kälte-Resistente:
- Datum: 18. Januar 2026
- Uhrzeit: 10:00 bis 12:00 Uhr
- Ort: Restaurant Sturmhaube in Kampen
- Kosten: 5 Euro pro Person
- Dresscode: Warme Kleidung für danach, Mütze und Handschuhe sind Pflicht
- Überlebenstipp: Nach dem Bad gibt es Heißgetränke am Kiosk
Wer also schon immer mal wissen wollte, warum der Körper bei Eiseskälte ehrlicher antwortet als jeder Steuerberater, sollte sich Ela anschließen. Ein ärztlicher Check-up vorab wird empfohlen – sicher ist sicher, falls das „ewige Leben“ doch erst nach dem Auftauen einsetzt.




