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Sylter Sportspiegel vom 15./16. März Syltlauf, Basketball, Fußball

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Das Sylter Sportwochenende vom 15./16. März 2025

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Sylter Sportspiegel 15./16. März : Syltlauf 2025, Fußball, Basketball

Nach der unverdienten Niederlage der Vorwoche traten die Sylter U16 Korbjäger die Reise zu den Vikings nach Schleswig an. Die Schleswiger gewannen nur ein einziges Spiel in der Saison und das ausgerechnet gegen die Sylter. Aber der TSV Westerland war an diesem Tag nicht gekommen, um die Punkte kampflos abzuliefern. Obwohl nur mit sechs Spielern angereist, waren die Sylter von der ersten Minute an spielbestimmend. Der TSV Schleswig versuchte Kim Dänner mit gezogenen Fouls aus dem Spiel zu nehmen und dieser hatte dann nach wenigen Minuten bereits drei am Stück. Fünf entsprechen einem permenanten Feldverweis. Trainer Kemal Yildiz nahm den Youngster vom Feld und schwor das Team darauf ein, keine Fouls mehr zu provozieren.  

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Dem Spielfluß tat es keinen Abbruch.  Bereits nach dem ersten Viertel lagen die Sylter mit 30:8 vorne und spielten sich in einen Rausch. Selten wie nie in dieser Saison wurde beinahe jeder Angriff erfolgreich abgeschlossen, während die Schleswiger in der Offensive keine Mittel fanden. Jan Holst schaffte überragende 29 Punkte. Aber auch der Rest des Teams traf wie am Fließband. Sogar die Ansage des Westerländer Trainers, die Schleswiger einfach ziehen zu lassen und auf keinen Fall ein Foul zu riskieren, konnten die Schleistädter nicht nutzen.

Zur Halbzeit war das Spiel so gut wie  entschieden. 50:26 hieß es zu diesem Zeipunkt. Doch Trainer Yildiz warnte. Im Basketball können auch 24 Punkte Vorsprung schnell weg sein. Die Schleswiger kamen entsprechend motiviert aus der Kabine und versenkten direkt einen Dreier. Und für einen Moment schienen sie wieder obenauf zu sein. Doch für sie war es ein gebrauchter Tag, denn die Insulaner zogen auf 74:36 davon. Im Gegensatz zu letztem Wochenende war das Wurfglück bei den Friesen.

Den Schlußpunkt setzte dann unter großem Jubel der an diesem Tag etwas unglückliche agierende Dänner mit dem 100 Punkt der Partie. 100 Punkte in einem Spiel.  Eine Premiere für das Sylter Team, das nun am Samstag vor seinem letzten Heimspiel steht. Am Ende der Saison wird das Team auf Rang 5. der Tabelle stehen. Ausschlaggebend waren die vermeidbaren Niederlagen gegen Kronshagen und das Schleswiger Team, ansonsten hätte der TSV auch auf Rang drei landen können.

Eine weiteres Jahr U16 Basketball wird es auf Sylt nicht geben. Ein Teil des Teams wandert in die Altersgruppe U18. Viele der verbliebenen u16 Spieler versuchen ihr Glück im nächsten Jahr bei den Lindholm Vikings oder in Rendsburg.

Das nächste Spitzenspiel für den Tabellenführer von der Insel. Mit reichlich Motivation waren die Gäste vom TSV Drelsdorf angereist. Dass die Gäste eine andere Hausnummer waren als die vor einer Woche angetretene Truppe aus Leck/Achtrup/Ladelund, war an der Körperhaltung und der von Trainer Stefan Jensen ausgedachten Taktik zu erkennen. Permanent forderte er sein Team dazu auf, die Räume dichtzumachen und zu verlagern. Mit Erfolg, die Chance zur Führung wurde allerdings vergeben.

Selbst das in der 22. Minute durch den SCN-Goalgetter Our Bang-Na kaltschnäuzig erzielte 1:0 für die Hausherren schien nur ein Schönheitsfehler zu sein. Technisch limitiert, aber körperlich intensiv hielten die Gäste den Angriffen des SCN stand. Diese waren in der ersten Halbzeit jedoch nicht ganz so konzentriert zu Ende geführt, und so kam es, wie es kommen musste. Über Freund und Feind segelte der Ball in der 27. Minute nach einer verunglückten Flanke ins SCN-Tor. Jetzt schien das Momentum bei den Gästen. Doch die hohe Laufbereitschaft hatte ihren Preis. Immer mehr Fehler schlichen sich ein, und Kraft und Koordination nahmen deutlich ab. Es war offensichtlich, dass die zweite Halbzeit eine andere werden würde.

Das Verschieben klappte bei den Drelsdorfern nicht mehr wie gewünscht, und die Inselkicker spielten ihre technische Überlegenheit aus. Dazu verlor Schiedsrichter Lucas-Hendrik Clausen seine Linie. Hatte er schon bei der Durchführung von Einwürfen für Belustigung gesorgt, weil er Spieler wegen 50 cm verwarnen wollte, ließ er überhartes Einsteigen ungeahndet, und gefühlt neigten sich die Entscheidungen immer weiter zugunsten des SCN. Die Spieler von der Insel diskutierten allerdings auch keinerlei Entscheidungen. Im Gegensatz dazu wurde von der gegnerischen Bank immer lauter hereingerufen. Dann kam die 52. Spielminute: Ein Eckball der Insulaner kann nicht richtig geklärt werden, und ein Gästespieler verletzte sich ohne Fremdeinwirkung. Trotz extremer Schmerzbekundungen ließ Clausen das Spiel weiterlaufen. Die Drelsdorfer reklamierten, der SCN spielte weiter, und Baran Eker erzielte das verdiente 2:1.

Nun wurde es hektisch. Gelbe Karten für die Trainerbank des TSV und viele kleine Fouls sorgten in den nachfolgenden Minuten für eine aufgeheizte Stimmung. Spätestens hier war der Schiedsrichter überfordert. 

Er gab dann eine Rote Karte für einen Drelsdorfer Spieler, die nicht hätte sein müssen. Denn eine Tätlichkeit ist auch bei genauerem Hinsehen nicht festzustellen. Das Team vom Festland war zu Recht aufgebracht, steigerte sich immer weiter hinein und vergaß fast das Fußballspielen. 

Die nächste Rote Karte wurde dann zurückgenommen, was für noch mehr Durcheinander sorgte. Die Sylter spielten im Anschluß die Zeit routiniert runter und ließen sich nicht provozieren. 

Am Ende ein verdienter Sieg der Sylter, die technisch überlegen waren. Trainer Nick Schmidt lobte sein Team nach dem Spiel dafür, dass es mit viel Disziplin den Kampf annahm und dabei in einer hektischen und harten Partie die Ruhe bewahrte. Bildlich gesehen war es Florett gegen Streitaxt – am Ende gewann die fein geführte Klinge. Über den Schiedsrichter wird in Drelsdorf sicherlich immer noch diskutiert

Nun geht es für den neuen und alten Tabellenführer SC Norddörfer  zur vermeintlich leichten Aufgabe nach Husum zum Tabellenschlusslicht Husumer SV2.

Syltlauf 2025 ein Riesenerfolg mit 1300 Läufern

Sylter Athleten mit tollen Ergebnissen

Rund 1300 Teilnehmer trotzten Temperaturen von 3 Grad und eiskaltem Wind auf der 34,5 km langen Strecke von List nach Hörnum. Es war der 42. Syltlauf, den der TSV Tinnum 66 organisierte. Und die ganze Insel half mit. Ob Bauhof, Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste – kaum jemand der sich nicht aktiv beteiligte. Am Wegesrand feuern Sylter und Gäste unentwegt die Läufer an. Diese dankten es mit Spitzenleistungen. Während Favorit und Vorjahressieger Christian Exner nach rund zwei Dritteln der Strecke verletzt aufgeben musste, zog Patrick Dekorsi aus Bremen davon und siegte bei den Männern mit einer Zeit von 2:07:14.

Auch unsere Läufer von der Insel lieferten: Sandra Morchner aus Westerland gewann bei den Damen in einer Zeit von 2:14:24. Zum fünften Mal gewann sie damit den Syltlauf – in Folge. Dieses Mal mit rund 14 Minuten Vorsprung vor der Zweitplatzierten. Und die Sylter Jugend war auch schnell unterwegs. Von wegen “… die  kann nur TikTok oder Instagram!”. Sie kann auch Syltlauf! Die Staffel des Schulzentrums errang den ersten Platz bei den Staffeln mit einer beeindruckenden Zeit von 2:29:00. Diese herausragende Leistung unterstreicht nicht nur die sportliche Exzellenz der Schüler, sondern auch den Teamgeist und die gute Vorbereitung des Schulzentrums sowie den Willen zum Erfolg. In einem Feld von erfahrenen Einzelläufern und anderen Staffeln konnte sich das junge Team durchsetzen und setzte damit ein starkes Zeichen für den Nachwuchssport auf der Insel.

Nicht alle der 1300 Läufer schafften es bis zum Ende. Die Temperaturen waren zu fordernd. Glücklicherweise hielt der Wind sich mit 10-12 Knoten aus westlichen Richtungen ein wenig zurück. Einige der Starter gaben nicht auf, sondern gingen – wenn es anders nicht mehr klappte – die restlichen Meter, um sich dann vor dem Ende nochmals in einen Schlussspurt zu verfallen. Die Leidensfähigkeit einiger Läufer war erstaunlich. Bewundernswert war der 77-jährige Jürgen Gräber aus Kamen, der als ältester Teilnehmer über die Ziellinie lief. Das bereits zum dreizehnten Mal. Die Platzierung ringt weiteren Respekt ab. Denn ein 206. Platz in diesem starken Teilnehmerfeld ist bewundernswert.

Wir freuen uns jetzt bereits auf die 43. Ausgabe des Syltlaufs im nächsten Jahr.

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