Team Sylt zerlegt SZ Arlewatt zum Saisonfinale – 9:0-Kantersieg
Mit einem wahren Schaulaufen verabschiedete sich Team Sylt am vergangenen Samstag vor heimischer Kulisse aus der Saison. Der 9:0-Erfolg gegen SZ Arlewatt 3 unterstrich einmal mehr, dass die Sylter sportlich eigentlich in eine höhere Liga gehören. Besonders bemerkenswert: In der ersten Halbzeit spielte das Team noch längst nicht am Limit – und dominierte dennoch nach Belieben.
Ein Sinnbild für das Kräfteverhältnis bot sich bereits in der 22. Minute: Mahdi Ahmadi zog seinem Gegenspieler mühelos davon, der daraufhin nur noch kopfschüttelnd und mit einem Lächeln die Verfolgung aufgab. Szenen wie diese prägten die Saison der Sylter, die, wenn sie in Bestbesetzung antraten, in ihrer eigenen Liga spielten.
Schon früh stellte Ahmadi mit dem 1:0 in der 8. Minute die Weichen auf Sieg. Zwar kam Arlewatt immer wieder zu Möglichkeiten, doch Torhüterin Glonner parierte mehrfach stark und hielt die Null fest. Auch die Gastgeber ließen einige Chancen liegen, ehe Randy Osei Bonsu kurz vor dem Pausenpfiff (43.) auf 2:0 erhöhte und für eine komfortable Halbzeitführung sorgte.

Randy Osei mit dem 2:0
Nach dem Seitenwechsel spielte Team Sylt seine Überlegenheit voll aus. Die Gäste konnten konditionell nicht mehr mithalten, und das nutzten die Hausherren gnadenlos. Direkt nach Wiederanpfiff erhöhte Arjunan Johannes Latzke auf 3:0 (48.), gefolgt von Philipp Ferchen mit dem 4:0 (57.). In der Schlussphase brachen dann alle Dämme: Nils-Ole Wenzel (68.), Lukas Engel (70.), Niklas Bierkandt (75.), Jan-Luka Thevagt (80.) und erneut Engel (85.) schraubten das Ergebnis auf beeindruckende 9:0.

Torfrau Glonner – wieder mal die Null gehalten
Die Vielzahl an Torschützen und die geschlossene Mannschaftsleistung zeigten eindrucksvoll den Teamgeist und die Spielfreude der Sylter. Trotz dieser Gala zum Abschluss bleibt ein Wermutstropfen: Immer wieder fehlten bei Auswärtsspielen wichtige Akteure, was letztlich den Aufstieg kostete – besonders schmerzlich die drei Punkte, die durch den Nichtantritt bei der SG Friedrichstadt/Seeth-Drage verloren gingen. Mit 83 erzielten Treffern stellt Team Sylt dennoch die beste Offensive der Liga, schließt die Saison aber „nur“ auf Rang vier ab.
Trotz allem: Die Mannschaft hat Charakter bewiesen und für viele Highlights gesorgt – und wer weiß, vielleicht klappt es im nächsten Jahr mit dem Aufstieg.
Sämtliche Bilder des Spiels stehen auf
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