Marderhund mit Sender ausgestattet
INSEL SYLT.
Hegering Sylt beteiligt sich an wissenschaftlicher Studie. Am Donnerstag ist ein Marderhund in die Lebendfalle eines Jägers getappt. Daraufhin benachrichtigte der Hegering Sylt das Forschungs- und Technologiezentrum Westküste (FTZ) von der Universität Kiel. Die angereisten Wissenschaftler betäubten den Raubsäuger, um ihn mit einem Sender ausstatten zu können. Dieser zeigt Bewegungsprofile des Marderhundes auf, die Rückschlüsse auf seine Gewohnheiten zulassen. Die Daten fließen in ein Forschungsprojekt des Nationalparks Wattenmeer ein, das die Auswirkungen von Prädatoren auf die heimische Tierwelt auswertet. Als Prädatoren bezeichnet man Landraubsäuger wie Füchse, Marder und Wanderratten, die zur großen Gefahr für die Brutvögel im und am Nationalpark Wattenmeer geworden sind. Neben dem neuen Marderhund konnten auf Sylt bereits Bewegungsprofile von vier Füchsen aufgezeichnet werden.
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