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Wird der Alte Kursaal in Westerland zum neuen Hotspot?

Wird der Alte Kursaal in Westerland zum neuen Hotspot?

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Schwierige Frage. Kurze Antwort: 2025 wird der Alte Kursaal in Westerland zum lebendigen Zentrum für Kulturgenuss auf Sylt. Mit Elke Wenning hat der Insel Sylt Tourismus-Service eine erfahrene Kulturmanagerin gewonnen, die das Programm mit frischen Ideen und vielfältigen Veranstaltungen bereichert.

In den letzten Jahren hat sie den Wenningstedter Kursaal bespielt und diesen auch überregional bekannt gemacht. Dort wird noch nach einem Weg gesucht, den Abgang Wennings zu kompensieren. Auf der Webseite des Tourismusservice findet sich noch kein aktuelles Programm.

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Wird der Alte Kursaal in Westerland zum neuen Hotspot?

Ihr Anliegen ist es, den Alten Kursaal am Rathausplatz zu einem einladenden Treffpunkt für Einheimische und Gäste zu machen – ein Ort, an dem Kabarett, Comedy, Lesungen, Konzerte und Zauberkunst gleichermaßen begeistern.

Den Auftakt macht am 7. Mai Bauchredner Tim Becker, der mit seinen frechen Puppen für humorvolle Verwirrung sorgt. Im Juni folgt Murzarella mit einer mitreißenden Mischung aus Gesang, Comedy und Puppenspiel. Im September bringt Robert Griess mit scharfzüngiger Satire den Alltag auf den Punkt, bevor Jörg Knör mit seiner Show „SIMPLY MY BEST!“ legendäre Parodien und große Stimmen präsentiert.

Auch literarisch hat der Alte Kursaal viel zu bieten: Oliver Wnuk lädt im Mai zu humorvollen und persönlichen Lesungen ein, während im Juli Christoph Maria Herbst und Moritz Netenjakob mit satirischer Schlagfertigkeit begeistern. Für junge Zuhörer verwandelt Paula Wehmeyer im Juni das Foyer in einen lebendigen Lesesaal. Den Sommerausklang gestaltet Klaus Hoffmann mit poetischen Liedern und Geschichten.

Musikalisch wird es bunt und abwechslungsreich: GlasBlasSing zaubern am 12. Mai mit Flaschen und Kisten außergewöhnliche Klänge. Bidla Buh bringt im Juli Musik-Comedy auf die Bühne, Radau sorgt im August für rockige Kinderbeats, und Benny Hiller beeindruckt mit seiner vieroktavigen Stimme. Im September entführt The Stoke mit Irish Folk in die grüne Inselwelt, bevor Walk The Line mit Johnny-Cash-Klassikern begeistert. Im Oktober präsentiert das Saxophonquartett Sistergold eine faszinierende Mischung aus Jazz, Klassik und Pop, und Stephan Hippe ehrt Hildegard Knef mit einer modernen Chanson-Show.

Magische Momente garantiert die Zauberkunst: Matthias Rauch zeigt im Juli mit „Bring ihr Blumen mit!“ verblüffende Tricks voller Charme. Im August treten Zauberer Marcel Kösling und Comedian Hans-Hermann Thielke gemeinsam auf, und im Oktober erzählt Alexander Merk in „Wie ich nicht Zauberer wurde“ ein absurdes Bühnenmärchen voller Illusionen.

Der Alte Kursaal wird 2025 damit zum pulsierenden Kultur-Hotspot in Westerland – mit einem Programm, das überrascht, begeistert und verbindet. Neugierige und Kulturfreunde finden alle Termine und Tickets unter www.insel-sylt.de/veranstaltungshighlights/abendveranstaltungen/#aks.

Photo von Steffen Böttcher


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Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. Der SC Norddörfer fegte die FSG Goldebek-Arlewatt II mit 9:0 vom Platz – und das war noch das freundliche Ergebnis. Die Vorzeichen hatten eine andere Sprache gesprochen. Die Gäste waren als Zweiter der Vorsaison und designierter Titelfavorit angereist. Der SCN hingegen hatte im Vorjahr gar nicht gemeldet; in der Saison davor reichte es nur zu einem Platz im unteren Mittelfeld. Was sich in Wenningstedt allerdings verändert hat, ist die personelle Ausgangslage: Das einzige Sylter Frauenteam der Vorsaison, der Meister von Team Sylt, hat seine Meldung zurückgezogen – und ein Teil dieser Meisterinnen läuft jetzt für den SCN auf. Zwei Namen stehen dabei besonders heraus. Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. Der SC Norddörfer fegte die FSG Goldebek-Arlewatt II mit 9:0 vom Platz – und das war noch das freundliche Ergebnis. Die Vorzeichen hatten eine andere Sprache gesprochen. Die Gäste waren als Zweiter der Vorsaison und designierter Titelfavorit angereist. Der SCN hingegen hatte im Vorjahr gar nicht gemeldet; in der Saison davor reichte es nur zu einem Platz im unteren Mittelfeld. Was sich in Wenningstedt allerdings verändert hat, ist die personelle Ausgangslage: Das einzige Sylter Frauenteam der Vorsaison, der Meister von Team Sylt, hat seine Meldung zurückgezogen – und ein Teil dieser Meisterinnen läuft jetzt für den SCN auf. Zwei Namen stehen dabei besonders heraus. Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. 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Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller
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