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Sylter Wasserballer vom TV Keitum mit überragender Leistung

TV Keitum

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Überlegener Heimsieg für TV Keitum

Der TV Keitum feierte einen beeindruckenden 21:8-Heimsieg gegen den Titelaspiranten Viking Kiel. In einer gut gefüllten Halle und bei hervorragender Stimmung dominierten die Sylter das Spiel von Beginn an.

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Starker Auftakt und souveräne Führung
Helge Bennewitz eröffnete den Torreigen in der 5:44 Minute zur 1:0-Führung. Nach dem kurzzeitigen Ausgleich der Kieler zum 1:1 zog die Heimmannschaft mit drei Treffern in Folge auf 3:1 davon. Bis zur Halbzeit bauten die Keitumer ihre Führung kontinuierlich aus und gingen mit einem komfortablen 11:4 in die Pause. Das schnelle 12:4 direkt nach Wiederanpfiff besiegelte praktisch schon die Entscheidung.

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Jens Witte fotografierte an diesem Nachmittag und machte ein paar actiongeladene Aufnahmen.

Defensive als Schlüssel zum Erfolg
Besonders in der Defensive glänzte der TV Keitum mit einer nahezu fehlerfreien Vorstellung. Die Gäste aus Kiel fanden kaum Mittel gegen die starke Abwehr und behinderten den Spielfluss häufig nur durch Fouls, was zu zahlreichen Strafwürfen führte.

Treffsichere Offensive
Im Angriff überzeugten die Gastgeber mit einer breiten Torschützenliste: Hagen Decker erwies sich mit 5 Treffern als erfolgreichster Werfer, dicht gefolgt von Simon Schmiedel und Arne Ipsen mit je 4 Toren. Auch Bennewitz (3), Christiansen und Faiesson (je 2) sowie Hansen trugen sich in die Torschützenliste ein. Auf Kieler Seite konnte nur Moritz Arndt mit drei Treffern nennenswert in Erscheinung treten.

Unter der souveränen Leitung von Schiedsrichter Alex Glathe und seinem Team entwickelte sich trotz der insgesamt 11 verteilten Zeitstrafen ein faires Spiel, das die Heimmannschaft zu keinem Zeitpunkt aus der Hand gab.

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Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. Der SC Norddörfer fegte die FSG Goldebek-Arlewatt II mit 9:0 vom Platz – und das war noch das freundliche Ergebnis. Die Vorzeichen hatten eine andere Sprache gesprochen. Die Gäste waren als Zweiter der Vorsaison und designierter Titelfavorit angereist. Der SCN hingegen hatte im Vorjahr gar nicht gemeldet; in der Saison davor reichte es nur zu einem Platz im unteren Mittelfeld. Was sich in Wenningstedt allerdings verändert hat, ist die personelle Ausgangslage: Das einzige Sylter Frauenteam der Vorsaison, der Meister von Team Sylt, hat seine Meldung zurückgezogen – und ein Teil dieser Meisterinnen läuft jetzt für den SCN auf. Zwei Namen stehen dabei besonders heraus. Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. 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