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Sylt News: Biike in Tinnum 2025 – Besonders spektakulär und besonders kurz…

Sylt News: Biike in Tinnum 2025 -

In diesem Sylt News Artikel

Das traditionelle Biikebrennen 2025 in Tinnum war ein Spektakel der besonderen Art. Doch was das Wort Biike eigentlich bedeutet, verraten wir euch gleich. Zunächst ein kleiner Rückblick.

Sylt News: Was bedeutet Biike? Biikebrennen - Tinnum 2025 #sylt

Die Tinnum-Biike, von Einheimischen gerne als die Sylter Biike gepriesen – was übrigens jedes Dorf der Insel für sich beansprucht – zog besonders viele Familien mit Kindern an. Was die Jungs vom Bauhof der Gemeinde Sylt an der Tinnumburg geleistet hatten, war großartig. Meterhoch türmte sich das Holz, obendrauf Weihnachtsbäume und als Krönung Stroh. Das Anbringen der Biiketonne bedurfte dann schon einer langen Leiter und jeder Menge Manpower.

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Schon eine halbe Stunde vor Abmarsch des Zuges gingen die ersten der insgesamt rund 4.000 Besucher zum Biikeplatz. Wer zuerst kommt, hat die besten Plätze, heißt es, aber auch wer zuletzt kommt, lacht am lautesten. Aber dazu gleich mehr.

Der stimmungsvolle Fackelzug setzte sich um 18:00 Uhr vom Gemeindehaus in Bewegung, angeführt von einer Musikkapelle aus Neumünster, die den Lindwurm der Menschen zur Tinnumburg begleitete. Ein aufgeregtes Geschnatter der Kinder begleitete den Zug.

Nach den Ansprachen des Ortsbeiratvorsitzenden Raphael Ipsen und der Landratspräsidentin von Schleswig-Holstein, Kristina Herbst, nahm das Spektakel seinen Lauf.

Während die kleinen Biikegänger an einer eigens eingerichteten Mini-Biike ihr Stockbrot rösteten, entfalteten sich die Flammen rasend schnell.

Der kräftige Südwestwind verwandelte die ersten geworfenen Fackeln schnell in ein beeindruckendes Flammenmeer. Wer sich als Erster auf der Tinnumburg die besten Plätze gesichert hatte, um von dort die Biike zu betrachten, weiß jetzt sicherlich, wie sich die Makrele im Räucherofen fühlt. Es gibt zwei Regeln auf Sylt: Nicht gegen den Wind pinkeln und bei der Biike nicht auf der falschen Seite stehen.

Die Biiketonne, das Herzstück des Feuers, neigte sich bereits nach kurzer Zeit bedenklich zur Seite. Nach nicht einmal einer halben Stunde war es dann so weit: Unter tosendem Jubel der Anwesenden kapitulierte die Tonne und stürzte in die lodernden Flammen.

Der Livestream, den wir mit Moderator Frank Bremser für RSH und DeinSylt sowie die SMG durchführten, wurde kurzerhand beendet. Schade, wir hatten noch Schaltungen auf die anderen Biikeplätze geplant und viele Interviews. Doch nachdem die Feuerwehr abgezogen war, war auch der Generator für den Strom wieder im Gerätehaus.

Aber das machte nichts – schließlich wartete auf alle Beteiligten der wohlverdiente Grünkohl, die traditionelle Stärkung nach einem gelungenen Biikebrennen. Ach ja, Biike ist friesisch und bedeutet so viel wie Leuchtfeuer. Überrascht? Nicht wirklich, oder? Wir sehen und hören uns morgen mit den Sylter Sportergebnissen des Wochenendes. Abonniert unseren Kanal oder schaut uns im Kabel-TV.


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Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. Der SC Norddörfer fegte die FSG Goldebek-Arlewatt II mit 9:0 vom Platz – und das war noch das freundliche Ergebnis. Die Vorzeichen hatten eine andere Sprache gesprochen. Die Gäste waren als Zweiter der Vorsaison und designierter Titelfavorit angereist. Der SCN hingegen hatte im Vorjahr gar nicht gemeldet; in der Saison davor reichte es nur zu einem Platz im unteren Mittelfeld. Was sich in Wenningstedt allerdings verändert hat, ist die personelle Ausgangslage: Das einzige Sylter Frauenteam der Vorsaison, der Meister von Team Sylt, hat seine Meldung zurückgezogen – und ein Teil dieser Meisterinnen läuft jetzt für den SCN auf. Zwei Namen stehen dabei besonders heraus. Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. Der SC Norddörfer fegte die FSG Goldebek-Arlewatt II mit 9:0 vom Platz – und das war noch das freundliche Ergebnis. Die Vorzeichen hatten eine andere Sprache gesprochen. Die Gäste waren als Zweiter der Vorsaison und designierter Titelfavorit angereist. Der SCN hingegen hatte im Vorjahr gar nicht gemeldet; in der Saison davor reichte es nur zu einem Platz im unteren Mittelfeld. Was sich in Wenningstedt allerdings verändert hat, ist die personelle Ausgangslage: Das einzige Sylter Frauenteam der Vorsaison, der Meister von Team Sylt, hat seine Meldung zurückgezogen – und ein Teil dieser Meisterinnen läuft jetzt für den SCN auf. Zwei Namen stehen dabei besonders heraus. Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. 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Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller
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