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Surfen auf Sylt – Ausstellung im Sylt Museum ab 5. Mai

Surfen auf Sylt

In diesem Sylt News Artikel

Obwohl Sylt für viele Dinge bekannt ist, gilt es nicht unbedingt als Geburtsort des deutschen Wellenreitens. Zwei Einheimische möchten das ändern. Angelo Schmitt und Dennis Bullen werfen mit ihrer Ausstellung „LSF52 Surf + Strand Kultur Sylt“ im Sylt Museum einen Blick auf die faszinierende Geschichte des Surfens, die mehr als 70 Jahre zurückreicht und die Insel nachhaltig geprägt hat wie kaum eine andere Sportart. Die Ausstellung ist als „Hommage an die Pioniere der Wellen“ gedacht, die den Surfsport nach Sylt brachten und mit Leben erfüllten. Bereits 1952 wurden die ersten Wellen vor Sylt geritten – sei es in Tauchanzügen oder auf glitschigen Holzplanken, ohne die heutigen Annehmlichkeiten wie Neoprenanzüge oder Leinen.

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Surfen auf Sylt – Pionier Uwe Drath

Ein Pionier dieser Zeit war Uwe Drath, der sich 1952 als Erster mit seinem über drei Meter langen Rettungsbrett in die Nordseebrandung wagte, um zu surfen – ohne jegliche moderne Ausrüstung, sondern mit dem festen Willen, seine Fähigkeiten vor den Augen der Bewohner von Westerland zu demonstrieren. Surfen auf Sylt wurde zum Kult.

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Surfen auf Sylt Uwe Drath

Die Ausstellung „LSF52 Surf + Strand Kultur Sylt“ im Sylt Museum in Keitum zeigt drei Jahrzehnte Surf- und Strandkultur auf Sylt. Angelo Schmitt, selbst leidenschaftlicher Surfer und ehemaliger Rettungsschwimmer, betont die Bedeutung des Wellenreitens für die Insel als generationsübergreifendes Lebensgefühl und kulturelles Erbe. Die Ausstellung präsentiert eine Vielzahl von Exponaten aus den 50er, 60er und 70er Jahren, darunter Surfboards, Rettungsgeräte und -ausrüstung sowie Interviews mit den Surfpionieren und historische Fotos.

Surfen auf Sylt – Ausstellung im Sylt Museum

Am kommenden Sonntag, dem 5. Mai, wird um 11:30 Uhr im Sylt Museum die Ausstellung „LSF52 Surf + Strand Kultur Sylt“ eröffnet.

Die Ausstellung wird finanziell unterstützt von Inselkind, Hafen9, Samoa Seepferdchen, Strandbistro Buhne16, der Gemeinde Kampen, dem Versicherungskontor Sylt und dem Tourismus Service Insel Sylt. Angelo Schmitt und Dennis Bullen laden alle Surfbegeisterten und Interessierten herzlich zur Eröffnung am 5. Mai ein. Die Ausstellung wird bis zum 5. Januar 2025 im Sylt Museum zu sehen sein.

Gezeigte Bilder: II-Copyright Archiv Beh~Westerland 1966-250.jpg

Surfen auf Sylt – Der Surfclub Sylt

Der Surfclub Sylt ist eine Institution auf der Insel, die sich der Förderung des Surfsports und der Surfcommunity widmet. Gegründet von begeisterten Surfern, bietet der Surfclub Sylt eine Plattform für Surfer jeden Alters und Könnens, um ihre Leidenschaft zu teilen und gemeinsam Zeit am Meer zu verbringen.

Der Club organisiert regelmäßige Treffen, Surfausflüge, Workshops und Veranstaltungen, um das Surfen zu fördern und die Mitglieder zu unterstützen. Ob Anfänger oder erfahrener Surfer, im Surfclub Sylt findet jeder ein offenes und einladendes Umfeld, um seine Fähigkeiten zu verbessern und neue Freunde zu finden.

Zusätzlich zu den sportlichen Aktivitäten engagiert sich der Surfclub Sylt auch für Umweltschutzinitiativen, um die Schönheit der Insel und ihrer Gewässer zu erhalten. Durch Strandreinigungsaktionen und Aufklärungskampagnen setzt sich der Club für den Erhalt der natürlichen Lebensräume ein, die das Surfen auf Sylt so besonders machen.

Mit seinem Engagement für den Surfsport und die Gemeinschaft spielt der Surfclub Sylt eine wichtige Rolle im kulturellen und sportlichen Leben der Insel und trägt dazu bei, dass Sylt weiterhin ein beliebtes Ziel für Surfer aus der ganzen Welt bleibt.

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Sylt News

Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. Der SC Norddörfer fegte die FSG Goldebek-Arlewatt II mit 9:0 vom Platz – und das war noch das freundliche Ergebnis. Die Vorzeichen hatten eine andere Sprache gesprochen. Die Gäste waren als Zweiter der Vorsaison und designierter Titelfavorit angereist. Der SCN hingegen hatte im Vorjahr gar nicht gemeldet; in der Saison davor reichte es nur zu einem Platz im unteren Mittelfeld. Was sich in Wenningstedt allerdings verändert hat, ist die personelle Ausgangslage: Das einzige Sylter Frauenteam der Vorsaison, der Meister von Team Sylt, hat seine Meldung zurückgezogen – und ein Teil dieser Meisterinnen läuft jetzt für den SCN auf. Zwei Namen stehen dabei besonders heraus. Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. Der SC Norddörfer fegte die FSG Goldebek-Arlewatt II mit 9:0 vom Platz – und das war noch das freundliche Ergebnis. Die Vorzeichen hatten eine andere Sprache gesprochen. Die Gäste waren als Zweiter der Vorsaison und designierter Titelfavorit angereist. Der SCN hingegen hatte im Vorjahr gar nicht gemeldet; in der Saison davor reichte es nur zu einem Platz im unteren Mittelfeld. Was sich in Wenningstedt allerdings verändert hat, ist die personelle Ausgangslage: Das einzige Sylter Frauenteam der Vorsaison, der Meister von Team Sylt, hat seine Meldung zurückgezogen – und ein Teil dieser Meisterinnen läuft jetzt für den SCN auf. Zwei Namen stehen dabei besonders heraus. Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. 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Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller
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