Sturmfluten nagen an Sylts Küste
INSEL SYLT.
Meterhohe Abbruchkanten und beträchtliche Sandverluste. Die Sturmflut von der Sylt in der Nacht zu Mittwoch heimgesucht wurde, hat deutliche Spuren hinterlassen. Am Weststrand in List sind die Sandverluste so gravieren, dass die Strandtreppe nicht mehr in den Sand, sondern in einen metertiefen Abgrund mündet. Wie die Sylter Rundschau berichtet, wurde die Holztreppe daher aus Sicherheitsgründen von der Kurverwaltung abgesperrt. Deutliche Abbruchkanten sind auch am Hauptstrand in Kampen und in Hörnum zu erkennen. Die Sandverluste sind zwar groß aber eingeplant. Mit Hilfe der jährlichen Sandvorspülungen werden für die Sturmsaison an besonders gefährdeten Stellen Sanddepots geschaffen, die die Westküste schützen sollen. Solange Dünen und Kliffkanten nicht angegriffen werden, besteht kein Grund zur Sorge. Bei der nächsten Weststrandbereisung im Frühjahr wird dann erneut festgelegt wo wie viel Sand aufgespült werden soll.
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