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Sansibar und Gosch 2024 – Wieviel Umsatz machen sie wirklich?

Sansibar und Gosch

In diesem Sylt News Artikel

Sansibar und Gosch – Wie hoch ist der Umsatz der Sansibar und Fisch Gosch auf Sylt tatsächlich? Nach Berichten der DWW, auf die sich die SHZ beruft, wird hier ein Umsatz von etwa 30 Millionen Euro pro Jahr für Gosch genannt. Die Sansibar soll bei 18 Millionen Euro liegen.

Jürgen Goschs neueste Erfindung - Wir waren beim Werbefilmdreh dabei

Vorab: Bestätigte Umsatzzahlen gibt bei es North Data. Wir berufen uns auf entsprechende Quellen. Den Gesamtumsatz können wir allerdings aufgrund der verschiedenen Gesellschaften und Verknüpfungen nicht herausfinden.

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Was Herbert Seckler und Jürgen Gosch geschafft haben, ist unfassbar. Aus dem Nichts haben sie zwei riesige Firmen geschaffen, die es wohl so auf Sylt kein zweites Mal geben wird.

Sansibar und Gosch – Gosch Sylt

Wir von Sylt1 haben die Entwicklung des Unternehmens über die Jahre hautnah miterlebt und möchten euch einen exklusiven Einblick in die Zahlen der Gosch Am Kliff GmbH in Wenningstedt-Braderup geben. Direkt vor unserer Haustür, in der Dünenstraße 17a, befindet sich dieser beliebte GOSCH-Standort.

Und die Zahlen sprechen für sich: Im Jahr 2022 erwirtschaftete das Unternehmen hier einen geschätzten Jahresumsatz von etwa 10 Millionen Euro. Das ist wirklich beeindruckend für ein einzelnes Restaurant! Wir Sylter wissen, dass die letzten Jahre für die Gastronomie nicht einfach waren. Umso erfreulicher ist es zu sehen, dass GOSCH die Herausforderungen gemeistert hat.

Sansibar und Gosch

Sansibar und Gosch – 2021 war schwierig

Nach einem schwierigen Vorjahr mit Verlusten hat sich das Unternehmen also wieder gefangen – typisch Sylter Durchhaltevermögen eben!

Was uns als Insel-Medien besonders interessiert: In manchen Berichten war von einem Gesamtumsatz der GOSCH-Gruppe von 30 Millionen Euro die Rede. Nach unseren Recherchen bezieht sich diese Zahl aber wohl nur auf den Hauptstandort in List, nicht aber auf die Gosch-Gruppe im Gesamten.

Sansibar und Gosch – Onlineshop mit 2,7 Millionen

Allein der Onlineshop machte rund 2,7 Millionen Euro Umsatz in 2023. Obwohl dieser unter der Domain Gosch-Sylt aufgelistet ist, wird die Ware über eine Firma in Eckernförde verkauft. Hinzu kommen der Standort in der Westerländer Friedrichstraße, die Alte Bootshalle und diverse andere Firmenbeteiligungen.

Angesichts der Tatsache, dass allein der Standort in Wenningstedt-Braderup 10 Millionen Euro Umsatz macht, dürfte der tatsächliche Gesamtumsatz deutlich höher liegen. Ob es nun 80 oder 100 Millionen sind oder gar mehr, können wir allerdings auch nicht bestätigen. Bereits 2018 wurde der Umsatz von der Fachpresse auf 81 Millionen Euro geschätzt.

Sansibar und Gosch 2024 - Wieviel Umsatz machen sie wirklich?

Sansibar und Gosch – Sansibar Seckler

Ein kleines bisschen weiter im Süden ist Herbert Seckler ansässig. Auch hier liegen die Schätzungen des Umsatzes eher zu niedrig. Ganze 18 Millionen Euro soll die Firmengruppe erwirtschaften.

Das dürfte diese allein mit dem Verkauf ihrer Aufkleber erwirtschaften. Nein, Spaß beiseite.

Rund 2000 Gerichte werden in Rantum serviert. Andere Quellen sprechen von bis zu 6000 Gerichten am Tag.

Rechnet man den Pro-Kopf-Verkehr der angegebenen 5000 Gäste am Tag hoch – in Anbetracht der Preise – dann dürfte die Summe eine andere sein. Mit dem Onlineshop, den verschiedenen Lizenznehmern und in Anbetracht der Tatsache, dass große Lebensmitteldiscounter deutschlandweit führen, sollte sich der de facto Umsatz zwischen 50 und 80 Millionen Euro ansiedeln.

Im Gegensatz zur Gosch-Gruppe, die mit vielen Unterfirmen agiert, finden sich nach kurzer Recherche keine Beteiligungsfirmen oder Holding, bis auf eine Immobilienfirma. Wir von Sylt1 bleiben für euch am Ball und werden weiterhin über die Entwicklungen bei einem unserer bekanntesten Insel-Unternehmen berichten.

Schließlich sind GOSCH und die Sansibar nicht nur ein wirtschaftlicher Faktor, sondern auch ein Stück Sylter Identität.

Hier die Lebensläufe der beiden Gastro-Giganten

Sansibar und Gosch – Jürgen Gosch:
Jürgen Gosch wurde am 15. Mai 1941 in Tönning geboren. Er wuchs ohne Vater auf und verdiente schon als Kind Geld mit Krabbenpulen. Nach einer Maurerlehre kam er 1966 nach Sylt, wo er neben der Arbeit Fisch aus einem Bauchladen verkaufte.

1972 eröffnete er seinen ersten Imbiss am Hafen in List. In den 1980er Jahren begann er zu expandieren, zunächst auf Sylt, dann in Großstädten wie Hamburg und Berlin. Heute umfasst sein Unternehmen über 30 Betriebe in ganz Deutschland, darunter elf auf Sylt, sowie einen Onlineversand.

Gosch ist bekannt für seine bodenständige Art und seinen Unternehmergeist. Er arbeitet trotz seines Erfolgs immer noch persönlich in seinen Betrieben und hat die Marke „Gosch“ zu einem Synonym für Fisch und Sylt gemacht.

Sansibar und Gosch – Herbert Seckler:
Herbert Seckler, geboren in den frühen 1950er Jahren, kam in den 1970er Jahren nach Sylt. Er arbeitete zunächst in einer Kneipe in Westerland, bevor er 1978 einen kleinen Strandkiosk in Rantum übernahm.

Nach einem Brand 1982, der den Kiosk zerstörte, baute Seckler die heutige Sansibar auf. Das Restaurant entwickelte sich zu einem Kultort, der Prominente und Touristen gleichermaßen anzieht. Seckler expandierte das Geschäft um einen Online-Shop und ein Outlet.

Bekannt für seine langen Arbeitstage und sein Gespür für Kundenwünsche, hat Seckler die Sansibar zu einer der bekanntesten Marken der deutschen Gastronomie gemacht. Trotz seines Erfolgs ist er bodenständig geblieben und arbeitet weiterhin täglich in seinem Betrieb. 2012 wurde er zum „Gastronom des Jahres“ gekürt.

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Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. Der SC Norddörfer fegte die FSG Goldebek-Arlewatt II mit 9:0 vom Platz – und das war noch das freundliche Ergebnis. Die Vorzeichen hatten eine andere Sprache gesprochen. Die Gäste waren als Zweiter der Vorsaison und designierter Titelfavorit angereist. Der SCN hingegen hatte im Vorjahr gar nicht gemeldet; in der Saison davor reichte es nur zu einem Platz im unteren Mittelfeld. Was sich in Wenningstedt allerdings verändert hat, ist die personelle Ausgangslage: Das einzige Sylter Frauenteam der Vorsaison, der Meister von Team Sylt, hat seine Meldung zurückgezogen – und ein Teil dieser Meisterinnen läuft jetzt für den SCN auf. Zwei Namen stehen dabei besonders heraus. Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. 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