Keitum (Sylt). Im Sportzentrum Sylt-Ost-KR in Keitum musste sich Team Sylt am vergangenen Samstag in der Junioren Quali 1 Nord dem TSB Flensburg mit 1:3 (0:2) beugen. Obwohl das Ergebnis nicht den erhofften Heimsieg auf die Insel holte, demonstrierte die Mannschaft von Trainer Harald Pörnell insbesondere in der zweiten Halbzeit eine bemerkenswerte Reaktion und festigt ihren Platz im breiten Mittelfeld der Liga.
Frühe Rückschläge überwunden
Die Sylter, die sich in einer anspruchsvollen Staffel behaupten, erlebten einen unglücklichen Start in die Begegnung. Der TSB Flensburg nutzte die anfängliche Unsicherheit der Insulaner eiskalt aus. Bereits in der 6. Minute musste Team Sylt einen frühen Gegentreffer durch Muhammed Al-Khaledy hinnehmen. Wenig später erhöhte Amier Al Swidan in der 20. Minute auf 0:2, was eine schwierige Ausgangslage schuf. Trainer Pörnell reagierte jedoch prompt mit frühen Wechseln, darunter Malisor Canaj für Ben Luca Rechin und später Washington Anthony für Mika Jonte Schneider, um das Spiel zu stabilisieren.
Beeindruckende Moral und Anschluss gefunden
Nach dem Seitenwechsel und einer offensichtlich fruchtbaren Kabinenansprache präsentierte sich Team Sylt mit deutlich verbesserter Körpersprache. Die Defensive stand kompakter, und die Angriffsversuche wurden zielstrebiger. Zwar gelang den Gästen in der 51. Minute durch Marvin Konietzko noch das 0:3, doch Team Sylt gab nicht auf.
Der unbeugsame Wille der Mannschaft wurde verdient belohnt: In der 53. Minute erzielte Theo Jansen den wichtigen Anschlusstreffer zum 1:3. Dieser Treffer befeuerte die Sylter sichtlich. Auch wenn in der verbleibenden Spielzeit keine weiteren Tore fielen und eine Gelbe Karte die Intensität der Partie widerspiegelte, zeigte Team Sylt, dass sie über großes Potenzial und eine starke Mentalität verfügen.
Solide Mittelfeldposition behauptet
Trotz der Niederlage gegen den TSB Flensburg hält Team Sylt mit sieben Punkten und einem ausgeglichenen Torverhältnis von 17:17 den soliden fünften Tabellenplatz. Damit behaupten sie sich weiterhin vor direkten Konkurrenten wie dem TSB Flensburg selbst und der SG SDU Nord II. Die Fähigkeit, auf Rückschläge zu reagieren, ist ein wertvolles Gut, das Team Sylt optimistisch auf die weiteren Herausforderungen in dieser Qualifikationsrunde blicken lässt.
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