Mietpreisbremse – Lösung für mehr Dauerwohnraum?
Die Landesregierung will in Regionen mit einer schwierigen Mietraumsituation die Lage für Mieter verbessern.
So sollen die Mieten in bestehenden Verhältnissen binnen drei Jahren nur noch um 15 statt um 20 Prozent bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete steigen.
Bürgermeisterin Petra Reiber befürchtet nun, dass Vermieter durch eine Mietpreisbremse noch weniger Dauerwohnraum anbieten.
Aus Maklersicht komme das Problem des Dauerwohnraums eher daher, dass die Vermieter auf Sylt aufgrund der entsprechenden Nachfrage von vorne herein den höchstmöglichen Preis akzeptieren würden.
Der Schleswig-Holsteinische Mieterbund befürwortet die Mietpreisbremse – wirksam wäre diese allerdings nur in Verbindung mit einer Verordnung, die verhindert, dass Dauerwohnungen in Ferienwohnungen umgewandelt werden.
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