Marschbahn im vordringlichen Bedarf
Seit Monaten kämpfen Sylter, Pendler und einige Landespolitiker um eine Verbesserung des Zugverkehrs auf der Marschbahnstrecke. Ende Oktober hat die Sylt Marketing Gesellschaft eine Petition mit fast 43.000 Unterschriften in Berlin übergeben, die den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke nach Sylt fordert. Nun werden die ersten Erfolge sichtbar. Der Bund hat der Forderung zugestimmt. Der Abschnitt zwischen Niebüll und Klanxbüll wurde im Bundesverkehrswegeplan vom Verkehrsministerium in den sogenannten vordringlichen Bedarf hochgestuft. Die Finanzierung des Projekts ist somit gesichert. Bis das Nadelöhr zwischen Niebüll und Klanxbüll beseitigt ist könnten allerdings bis zu 10 Jahre vergehen.
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