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Sylt News

Torspektakel und Tabellenführung: Team Sylt ringt Husum in einem dramatischen 7:4 nieder

Torspektakel und Tabellenführung: Team Sylt ringt Husum in einem dramatischen 7:4 nieder
Foto: Redaktion
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Es war ein Samstagabend, der den Zuschauern auf Sylt alles bot, was den Fußball so faszinierend macht: Souveräne Dominanz, plötzliche Dramatik und am Ende purer Stolz auf eine herausragende Teamleistung. Mit einem 7:4-Heimsieg gegen den Husumer SV hat das Team Sylt nicht nur Charakter bewiesen, sondern auch eindrucksvoll die Tabellenspitze erobert.
Frauenfußball auf Sylt hat eine stolze Tradition, und diese neu formierte Truppe zeigt eindrucksvoll, dass sie gewillt ist, diese Geschichte erfolgreich weiterzuschreiben.

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Souveräne Führung und scheinbare Vorentscheidung
Das Spiel begann vielversprechend. Allegra Mariella Bodewei brachte die Insulanerinnen in der 19. Minute in Führung. Zwar konnte Husums überragende Einzelakteurin Sarah Henningsen nur zwei Minuten später ausgleichen, doch Pauline Stella Krohn stellte noch vor der Pause (41.) die verdiente 2:1-Führung her.
Nach dem Seitenwechsel schien das Team Sylt (Westerland) auf einen ungefährdeten Kantersieg zuzusteuern. Laetitia Mikolassek, die eine beeindruckende Leistung abrief, schnürte innerhalb einer Viertelstunde einen Doppelpack (47., 61.) und stellte auf 4:1. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte man als Zuschauer nie das Gefühl, dass dieses Spiel noch aus der Hand gegeben werden könnte. Die Sylterinnen dominierten das Geschehen auf dem Kunstrasenplatz.


Plötzliches Zittern und die Antwort einer Anführerin
Doch der Fußball schreibt oft seine eigenen Gesetze. Aus dem absoluten Nichts schlug Husum in Form von Sarah Henningsen doppelt zurück. Mit einem schnellen Doppelschlag in der 69. und 70. Minute brachte sie die Gäste plötzlich auf 4:3 heran. Auf einmal war die Spannung zurück, das Spiel stand auf Messers Schneide und die Nerven wurden auf die Probe gestellt.
In dieser kritischen Phase zeigte sich die enorme Klasse der Mannschaft – und besonders die von Laetitia Mikolassek. Immer wieder machte sie die Bälle im Sturmzentrum überragend fest und verschaffte dem Team so die dringend benötigte Entlastung. Hier blitzte deutlich auf, welch exzellente fußballerische Ausbildung sie bei Turbine Potsdam genossen hat. Folgerichtig war sie es auch, die mit ihrem dritten Treffer an diesem Abend (75.) den alten Zwei-Tore-Abstand wiederherstellte und Husum den Wind aus den Segeln nahm.


Abgeklärte Schlussphase und meisterliche Ambitionen
Den Sack endgültig zu machten in der Schlussphase Janna Sophie Rohde (78.) und Madlen Glonner (89.), die das Ergebnis auf 7:3 in die Höhe schraubten. Der vierte Treffer von Husums Henningsen in der Schlussminute zum 7:4-Endstand war am Ende nur noch Ergebniskosmetik.
Dass in dieser Mannschaft eine enorme Qualität steckt, zeigt sich nicht zuletzt in der Zweikampfhärte. Einige Spielerinnen bringen wertvolle Erfahrungen aus dem Männerfußball mit, wodurch sie sich auch gegen körperlich robuste Gegnerinnen problemlos behaupten können. Diese Mischung aus technischer Finesse, unbedingtem Willen und physischer Präsenz macht das Team Sylt so stark.
Für Trainer Rohde ist die Marschroute nach diesem packenden Heimsieg klar: Mit dieser neu formierten, aber bereits bestens harmonierenden Truppe ist das Ziel vielleicht sogar der Meistertitel. Der Blick auf die Tabelle gibt ihm recht: Mit 9 Punkten aus 4 Spielen grüßt das Team Sylt nun von Platz 1.
Ausblick: Am kommenden Sonntag (22.03.2026, 11:00 Uhr) geht es auswärts gegen die SG Langenhorn/Enge-Sande II (7er) weiter. Mit diesem Selbstvertrauen im Rücken ist auch dort alles möglich!

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