Ehemaliges Lotsenboot vor Sylt gesunken – Besatzung gerettet
WESTERLAND/SYLT. In der Nordsee, rund 70 Kilometer westlich von Sylt, ist am späten Donnerstagabend, dem 25. September 2025, das ehemalige Lotsenboot „MS SEA DAGGER“ gesunken. Die Besatzung konnte glücklicherweise gerettet werden. Das Havariekommando in Cuxhaven hat die Einsatzleitung übernommen.
Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich der Vorfall in der Nähe des Windparks „Dan Tysk“. Aus noch ungeklärter Ursache sank das Schiff am Abend. Die Besatzungsmitglieder konnten von einem in der Nähe befindlichen Schiff aufgenommen werden und blieben unverletzt.
Besondere Sorge bereitet die Ladung der „MS SEA DAGGER“. An Bord befanden sich mehrere Tankcontainer mit je einem Kubikmeter Treibstoff. Berichten zufolge sind einige dieser Container über Bord gegangen, was eine potenzielle Gefahr für die Meeresumwelt darstellt. Ein Schwerlastschlepper ist vor Ort, um die Bergung der Container zu unterstützen und eine mögliche Umweltverschmutzung zu verhindern.
Das Havariekommando koordiniert die weiteren Maßnahmen zur Sicherung der Unfallstelle und zur Bergung des Wracks. Die genaue Ursache für das Sinken des ehemaligen Lotsenbootes ist derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. Weitere Informationen werden erwartet, sobald die Untersuchungsergebnisse vorliegen.
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