Erstes Pflichtspiel nach einer langen Sommerpause, K.-o.-Modus, auswärts auf dem Festland: Für die D-Junioren des SC Norddörfer Sylt hätte die Saison kaum schwieriger beginnen können. Herausgekommen ist trotzdem ein 9:2 beim SZ Arlewatt. Die Mannschaft, die in der vergangenen Spielzeit die Meisterschaft geholt hat, macht damit genau da weiter, wo sie im Frühjahr aufgehört hat.
Eine erste Halbzeit wie aus dem Lehrbuch
Von Sommerpause war bei den Syltern nichts zu sehen. Lenn Mattis Binn traf in der 9. Minute zum 0:1, legte in der 11. und in der 13. Minute nach und hatte nach einer Viertelstunde bereits seinen Dreierpack beisammen. Maximilian Jaeckstat erhöhte in der 16. Minute auf 0:4, Binn machte in der 18. Minute mit seinem vierten Treffer das 0:5, und Bartosz Strzalba stellte in der 20. Minute auf 0:6.
Sechs Tore in elf Minuten, 0:6 zur Pause. Der Gastgeber kam in dieser Phase kaum zur Entlastung.
Zweite Halbzeit: Tempo raus, Spannung drin
Maximilian Jaeckstat legte direkt nach dem Seitenwechsel das 0:7 nach (27.). Danach wurde es etwas offener. Arlewatt kam in der 29. Minute zum ersten Treffer, ehe Bartosz Strzalba in der 36. Minute auf 1:8 stellte und Linus Vatter zwei Minuten später das 1:9 markierte. In der 44. Minute verkürzte der Gastgeber noch einmal auf den 2:9-Endstand. Abpfiff war um 18:45 Uhr.
Dass nach der Pause etwas Genauigkeit fehlte, war nach dem Spielverlauf wenig überraschend. Die Partie war längst entschieden, und im ersten Pflichtspiel nach mehreren spielfreien Monaten geht am Ende auch die Frische aus.
Pokalspiel mit Lampenfieber
Der Modus machte den Nachmittag zusätzlich speziell: Wer verliert, ist raus. Die Aufregung war den jungen Sylter Spielern vor dem Anpfiff anzumerken. Umso höher ist einzuordnen, wie souverän die Mannschaft die Aufgabe von der ersten Minute an angenommen hat.
In der nächsten Pokalrunde bekommen es die Norddörfer mit der SG Oldenswort-Witzwort zu tun. Nach diesem Auftritt reisen die Sylter mit ordentlich Rückenwind dorthin.
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