Änderungen des Meeresspiegels unterschätzt
Sylt
Die aktuellen Sturmhochwasser haben gezeigt, wie wichtig es ist, für küstennahe Bereiche gegenwärtige und zukünftige Sturmflut- und Wellenhöhen sicher zu ermitteln. In einer neuen Studie des internationalen Forscherteams um Dr. Arne Arns vom Forschungsinstitut Wasser und Umwelt an der Universität Siegen zeigt, dass entlang der nordfriesischen Küste in Zukunft höhere Küstenschutzbauwerke erforderlich werden könnten. Die Forschungsergebnisse machen deutlich, dass die erforderlichen Schutzhöhen künftig steigen. Und zwar um das 1,5- bis 2-fache des mittleren Meeresspiegelanstiegs, der bisher als Grundlage für die Schutzhöhen dient. Die Untersuchungen zeigen, dass dynamische und komplexe Wechselwirkungen zwischen den Änderungen des Meeresspiegels und den extremen Wasserständen auftreten. Zudem hat ein steigender Meeresspiegel eine erhöhende Wirkung auf die Wellen. Jedoch sei laut des Forschers, die Abschätzung der Entwicklung der Wattflächen für die Zukunft schwer.
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