Hörnums Bürger gegen Flüchtlingsunterbringung
Hörnum/
Die Einwohner der Gemeinde Hörnum stimmten über die Unterbringung von Flüchtlingen im JAW Heim ab. Mit überwältigender Mehrheit sprachen sich die Bürger dagegen aus, Asylbewerber in dem leerstehenden Jugendheim unterzubringen. Vor allem Bedenken über die Sicherheit äußerten die Teilnehmer der Einwohnerversammlung. Aber auch die Bauarbeiten an der L24 flossen in die Entscheidung mit ein. Da Hörnum keine Polizeistation hat, würden die Streifen zu lange in den Süden brauchen. 16 Asylbewerber werden zukünftig in zwei Haushälften wohnen, die von der Bundesanstalt für Immobilien zur Verfügung gestellt wurden. Zudem will die Gemeinde zusätzlich ein weiteres Haus nutzbar machen. Somit wird die Gemeinde insgesamt 36 und nicht wie geplant 80 Flüchtlinge aufnehmen.
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