Manchmal braucht es nicht viel mehr als einen Spaten, gute Laune und den festen Willen, etwas Bleibendes zu hinterlassen. Genau das haben die Sylter Bank eG und die Gemeinde Wenningstedt-Braderup im Mai auf die Feldmarkstraße gebracht: Vier stattliche Bäume – je zwei Feldahorne und zwei Hainbuchen, alle zwischen drei und vier Meter hoch – stehen dort nun im frischen Boden und werden in den kommenden Jahren wachsen, Schatten spenden und das Ortsbild von Wenningstedt ein kleines Stück grüner machen.
Dass das Ganze keine Alibi-Pflanzaktion ist, merkt man schnell. Der Bauhof Wenningstedt-Braderup hat die Auswahl der Baumarten sorgfältig geplant und die Fläche vorbereitet; Dirk Ehlers, Vorstand der Sylter Bank eG, und Bürgermeister Kai Müller haben nicht einfach zum Schaufelbild gebeten – sie haben selbst mitgemacht. Eingraben, verfüllen, wässern. Hände in der Erde, nicht nur im Bild.
„Verantwortung für die Zukunft bedeutet für uns, heute aktiv zu handeln – für das Klima, die Natur und die Menschen, die nach uns kommen“, sagt Dirk Ehlers. Bürgermeister Müller sieht in der Aktion den Auftakt zu mehr: „Das war eine wunderbare Idee der Sylter Bank – und wir würden sie gern fortsetzen.“
Die neuen Bäume sollen mehr sein als Dekoration: Als CO₂-Speicher, Lebensraum für Vögel und Insekten und Teil eines lebendigen Ökosystems leisten sie einen stillen, aber echten Beitrag für die Insel. Wenningstedt hat vier neue Bewohner bekommen – und die wachsen noch.




