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Außenarbeiten am eigenen Haus – so gelingt die DIY-Renovierung
Auf Sylt ist das eigene Haus besonders stark Wind, Salzluft und wechselnden Wetterbedingungen ausgesetzt. Außenarbeiten erfordern hier nicht nur handwerkliches Geschick, sondern auch robuste Materialien und eine sorgfältige Vorbereitung.
Es macht einen Unterschied, ob Sie Ihr Wohnzimmer neu streichen oder die Hausfassade renovieren. Mit etwas handwerklichem Geschick gelingt Ihnen beides. Draußen benötigen Sie robusteres Equipment und mehr Hilfsmittel, denn nicht alle Teile der Fassade lassen sich mit einem Teleskopstiel erreichen. Wenn Sie dann auch noch Zufahrten und Wege reinigen möchten, braucht es schweres Gerät und keinen Putzeimer mit Mopp. Vieles davon können Sie ausleihen und sparen so Geld. Wir verraten Ihnen, worauf es bei der DIY-Außenrenovierung ankommt.
Gründliche Reinigung der Fassade ist Pflicht
Bevor Sie überhaupt ans Fassadenstreichen denken können, müssen Sie den Schmutz der Witterung entfernen. Mit Lappen und Muskelkraft wird das nichts, Sie brauchen aber auch keine sündhaft teuren Spezialgeräte. Für eine gründliche Reinigung können Sie einen Hochdruckreiniger mieten bei Boels und ihn nach getaner Arbeit einfach wieder zurückgeben.
Häuser sind höher als die meisten Leitern, die wir im Schuppen stehen haben. Um Unfälle zu vermeiden und überall dranzukommen, können Sie eine Scherenbühne mieten und sind damit flexibel unterwegs. Sie reichen überall dran und haben gleichzeitig einen sicheren Stand. Auch hier ist der Vorteil, dass sie die Gerätschaft nach der Nutzung wieder zurückgeben können.
Wann Sie die Fassade neu verputzen müssen
Nach einer gründlichen Reinigung zeigt sich, wie der Putz wirklich aussieht. Wenn sich Risse, Hohlstellen oder bröckelnde Bereiche zeigen, ist eine neue Putzschicht nötig. Kleine Schäden können Sie selbst ausbessern, größere Flächen sollten gleichmäßig erneuert werden, damit das Ergebnis am Ende nicht fleckig wirkt.
Entfernen Sie lose Stellen mit einem Spachtel und grundieren Sie die Fläche, bevor Sie neuen Putz auftragen. So haftet der neue Belag besser und schützt das Mauerwerk langfristig vor Feuchtigkeit. Je nach Struktur können Sie sich für Reibeputz oder Glattputz entscheiden. Wichtig ist, dass der Putz wetterbeständig ist und zur vorhandenen Fassade passt.
Ein Putzspritzgerät erleichtert die Arbeit enorm, weil Sie damit gleichmäßiger und schneller arbeiten können.
Nutzen Sie passende Outdoor-Farbe für den Fassadenanstrich
Ist der Putz trocken und intakt, folgt der Anstrich. Für den Außenbereich eignen sich ausschließlich wetterfeste, UV-beständige Fassadenfarben. Achten Sie auf atmungsaktive Produkte, die Feuchtigkeit nach außen lassen, damit keine Schimmelbildung entsteht. Eine gute Farbe schützt das Haus über Jahre hinweg und verleiht ihm gleichzeitig neuen Glanz.
Tragen Sie die Farbe am besten in zwei Schichten auf. Beginnen Sie mit einer Grundierung, damit die Farbe gleichmäßig haftet, und streichen Sie danach die Deckschicht. Nutzen Sie hochwertige Rollen und Pinsel, um ein sauberes Ergebnis zu erzielen. Wenn Sie eine größere Fläche bearbeiten, kann sich auch hier ein Farbspritzgerät lohnen.
Denken Sie bei der Hausrenovierung an die Regenrinne
Wenn die Regenrinne undicht oder beschädigt ist, sollten Sie sie austauschen oder abdichten. Kleine Löcher lassen sich mit speziellen Dichtmassen beheben, größere Schäden erfordern einen Austausch einzelner Segmente. Nutzen Sie die Gelegenheit, um auch das Fallrohr zu kontrollieren. Mit einem Gartenschlauch erkennen Sie schnell, ob das Wasser ungehindert abfließt. Prüfen Sie die Rinnen regelmäßig auf Laub, Äste oder Moos und reinigen Sie sie gründlich. Für schwer erreichbare Stellen können Sie ebenfalls eine Scherenbühne oder ein Gerüst nutzen.




