Zweigleisiger Ausbau nicht mehr im vordringlichen Bedarf
INSEL SYLT.
Der zweigleisige Ausbau der Marschbahn zwischen Niebüll und Klanxbüll sowie Morsum und Tinnum befindet sich nicht mehr im vordringlichen Bedarf der Bundesregierung. Laut einer Pressemitteilung der nordfriesischen Bundestagsabgeordneten Astrid Damerow war es Bundesumweltministerin Svenja Schulze, die dafür gesorgt hat, dass der zweigleisige Ausbau der Marschbahn aus dem kürzlich vom Bundeskabinett in Berlin genehmigten Gesetzentwurf zur Planungsbeschleunigung von Verkehrsprojekten gestrichen worden ist. Ein Grund für dieses Vorgehen ist bisher nicht bekannt. Die Entscheidung der Bundesumweltministerin gegen den zweigleisigen Ausbau einer bestehenden Trasse sei umso unverständlicher, da der Bahnausbau vor Sylt auch aus klimapolitischen Gründen hohe Priorität genieße, so die CDU-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Nordfriesland weiter.
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