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Sylt News: Schloss Neuschwanstein unter Reet

In diesem Sylt News Artikel

Markus Söder hatte verkündet, er würde gerne Helgoland und Sylt übernehmen. Nun, auf Sylte haben wir damit ein Porblem.

In einer überraschenden Wendung hat Markus Söder heute nun vom Schloss Neuschwanstein aus verkündet, dass Bayern nun offiziell Sölring als erste Amtssprache einführt. „Üüs nei Bayern“ (Unser neues Bayern) prangt bereits in friesischen Lettern über dem Eingangsportal des Schlosses. Im Thronsaal hängt ein Genmälde von Jürgen Gosch in Ritterrüstung.

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Markus Giepner wird Regierungschef der bayerisch-friesischen Parlaments. Brinkmann Bildungsminister. Haltermann hat die Aufgabe, die bayerische Verwaltung auf den neuen Kurs zu bringen. Hansen wird das Oktoberfest neu ausrichten. Jens-Peter Meckel wird als Presseattache wirken. Gabriele Schneider wird sich für die Jugendkultur einsetzen. Sie plant bereits erste Punk-Konzerte im Schloß.

Maßnahmen der neuen „Söl-yerischen“ Regierung wurden per Sofortdekret von Gieppner unterzeichnet:

Statt Schuhplatteln wird in den Schulen, Schollenpieken gelehrt. Das Oktoberfest wird in „Biikebrennen mit Brezel“ umbenannt. Das Fass-Anstechen entfällt. Stattdessen werden die alten Bierfässer traditionell per Fackelwurf entzündet. Weißwurst wird nur noch mit Krabbenbrot serviert. Alternativ mit Grünkohl. Lederhosen werden durch friesische Trachten ersetzt. Der FC Bayern München trägt seine Heimspiele künftig im Sylt Stadion aus und spielt per Dekret in der Kreisliga Nordfriesland und wird umbenannt. Mit dem FC Söl München wird also ein Schwergewicht in der nördlichsten Liga antreten. 

„Moin statt Grüß Gott“ lautet die neue Direktive für alle bayerischen Beamten. Die ersten Sprachkurse für bayerische Staatsdiener haben bereits begonnen. Besonders beliebt: „Waterkant für Anfänger – vom Alpenrand zur Brandung“.

Die Opposition kritisiert den radikalen Kurswechsel: „Mir san mir – und koane Friesen!“ schallt es aus den Reihen der traditionellen Bierzeltpolitiker. Doch Söder bleibt hart: „Wer den Länderfinanzausgleich zahlt, der bestimmt auch die Sprache!“ Insulanerchef Markus Gieppner hat in einem Videocall bereits erste Maßnahmen erörtert. Unter anderem ging es um die Weiterbeschäftigung der bayerischen Regierungsspitze.

Da Söder auch eine Ausbildung im Bereich der Medien hat und für den bayerischen Rundfunk TV-Beiträge produzierte, hat der Sender SYLT1 ihm ein Volontariat angeboten. Unbezahlt – versteht sich von selbst. 

Der Text ist Satire.

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Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. Der SC Norddörfer fegte die FSG Goldebek-Arlewatt II mit 9:0 vom Platz – und das war noch das freundliche Ergebnis. Die Vorzeichen hatten eine andere Sprache gesprochen. Die Gäste waren als Zweiter der Vorsaison und designierter Titelfavorit angereist. Der SCN hingegen hatte im Vorjahr gar nicht gemeldet; in der Saison davor reichte es nur zu einem Platz im unteren Mittelfeld. Was sich in Wenningstedt allerdings verändert hat, ist die personelle Ausgangslage: Das einzige Sylter Frauenteam der Vorsaison, der Meister von Team Sylt, hat seine Meldung zurückgezogen – und ein Teil dieser Meisterinnen läuft jetzt für den SCN auf. Zwei Namen stehen dabei besonders heraus. Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. 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