Sylt --°C

Sylt – Deutschlands Luxusinsel ausgestorben? Wenn die Überschrift nicht zum Text passt.

In diesem Sylt News Artikel

Am Sonntagabend setzt die Deutsche Bahn einen Autozug um 22:30 Uhr ein, damit die Gäste alle auf die Insel kommen. Es herrscht wieder einmal Ausnahmezustand. Gastronomie und Einzelhandel freut es. Traditionell ist es auf der Insel so, dass man sechs Monate Verluste einfährt, um dann sechs Monate Gewinn zu machen.

Denn trotz aller Bemühungen des Tourismusverbandes ist der Winter für Unternehmer an der Nordsee recht durchwachsen. Zwar gibt es einige Destinationen, die sich – wie Sylt zum Beispiel – auch in der kalten Jahreszeit über Gäste freuen, doch das Vorhaben Ganzjahrestourismus steckt weiterhin in den Kinderschuhen. Wer mag schon bei 9 Windstärken und Graupelschauern am Strand spazieren gehen?

Anzeige
slow baking anzeige

Nun titelt Deutschlands größte Boulevardzeitung:

„Deutschlands Luxusinsel wie ausgestorben“

Mit gleichen Titeln kamen zunächst das Onlineportal „Moin“ und deren „Partnerportal“ „Der Westen“ heraus. In Google ganz weit oben findet sich die Syker Kreiszeitung, die gleichfalls über dieses Phänomen schreibt. Letztere profitieren davon, dass Syke auf dem Nummernschild SY xx 123 zu Ruhm gekommen ist. Dies scheint ausreichend Referenz zu sein, um die Nachrichten aus der Redaktion der kleinen Stadt in Niedersachsen in den Suchergebnissen ganz oben erscheinen zu lassen.

Alle Redakteure scheint eines zu verbinden: Sie beziehen sich auf einen Artikel des „Sylter Spiegel“. In diesem wird unter anderem die Innenstadt Westerlands kritisiert. Die Zeitung, deren Redaktion im Gegensatz zu anderen Medienunternehmen aus Syltern besteht, hat nicht ganz unrecht. Die Fußgängerzone der Insel hat längst ihren Charme verloren. So viele Dependancen großer Labels öffnen dort und haben das ungewöhnliche Flair der guten Stube Sylts längst verwischt. Der Geist der Sylter Unternehmer ist dort nur noch in Ansätzen zu spüren. Die Drachenhöhle, H.B. Jensen, Wegst, Hellner oder auch Sylt State sind einige der wenigen Originale, die es noch gibt.

Doch zurück zur Headline. Es ist noch nicht lange her, da war im Oktober die Saison beendet. Die Insulaner fuhren dann in die Herbstferien. Die Bürgersteige wurden buchstäblich hochgeklappt. Und doch ging das Leben auf der Insel weiter. Denn die Geschäfte dort lebten auch von den Syltern. Man genoss das Bummeln in der Strandstraße oder Friedrichstraße, traf viele Bekannte oder Freunde. An kalten Tagen von November bis März war die Friedrichstraße jedoch leergefegt. Buchstäblich. Stand man bei H.B. Jensen, schaute Richtung Strand, war keine Menschenseele zu sehen. Das war gut, denn die Insel und auch die Einheimischen brauchten diese Pause, um sich zu erholen. 

Doch es gab einen riesigen Unterschied: Die Myriaden von Pendlern, die auf die Insel kamen, gab es damals noch nicht. Denn wer auf Sylt arbeitete, lebte in der Regel auch auf der Insel – nicht auf dem nahen Festland. Bei Facebook ging vor ein paar Wochen ein Bild viral, auf dem ein Reh in einem Garten der Insel zu sehen war. Alle waren begeistert. Doch dieses Reh – so schön es sein mag – sollte als Warnschuss gesehen werden. Rehe kommen nur dorthin, wo es keine Menschen gibt. Wenn sich Rehe im Winter in den Wohnsiedlungen verlaufen, dann ist dies ein Zeichen für Entvölkerung. Für unsere Spezies wäre es besser, wenn das Foto kleine Kinder gezeigt hätte, die im Garten spielen. Das Hauptproblem der Insel ist nicht die Vorsaison, in der wenige Touristen auf der Insel sind, die dann wiederum auswärtige Zeitungen zu reißerischen Titeln verleiten.

Sylt ist ausgestorben – aber der Kontext ist ein anderer. Das Hauptproblem sind nicht die Fußgängerzonen oder einer der öden Filialisten, die sich dort breitmachen. Oder fehlende Blumenbeete. Das Problem ist, dass es kaum noch Sylter auf der Insel gibt. Die Wahlbeteiligung in Rantum offenbarte keine Politikmüdigkeit, sondern dass es dort kaum noch Menschen gibt, die dort leben und arbeiten. Der einzige Lebensmittelhändler hat dort ab November nur noch von 9 bis 12 Uhr auf und steht sich die Beine in den Bauch. Entsprechend ist der gemittelte Jahresumsatz nicht mehr der, der vor 30 Jahren vorherrschte.

In Kampen wohnen um die 400 Sylter. Offiziell. Da sind die Zweitwohnungsbesitzer, die ihren Erstwohnsitz auf Sylt gemeldet haben, noch nicht abgezogen. Im „Sonnenland“, einer großen Siedlung zwischen Kampen und List, wohnt niemand. Sylter Bürgermeister wie Kai Müller versuchen mit tollen Aktionen, die Bürger in die Gestaltung der Insel einzubeziehen. Auf diesen Sitzungen kommen dann auch ein paar Leute zusammen. Doch im Kern sind es wenige, denn auch in Wenningstedt, ein Ort, der über 80 % nicht genehmigte Ferienwohnungen hat, sieht im Winter aus wie in den 80ern auf der Friedrichstraße. Fehlen nur noch diese Reisigbündel, die wie in Geisterstädten durch die Straßen rollen. 

Der Grund hierfür ist ausreichend diskutiert worden und führt dazu, dass List aktuell boomt. Wohnraum für Sylter. In List wird gebaut. Nicht nur Hotels, sondern Wohnungen. Wohnungen, die auch für Familien geeignet sind, nicht nur für Saisonkräfte. Die meisten Bauvorhaben auf Sylt sehen nur 1- bis 2-Zimmer-Wohnungen vor. Die Sylter Gesellschaft unterliegt nachfolgend einem stetigen Austausch. Sylter gehen von der Insel, werden ersetzt durch auswärtige Arbeitskräfte, die dann ebenfalls nur ein oder zwei Saisons auf der Insel bleiben. Eine Gemeinschaft gibt es kaum noch. So dreht sich die Spirale weiter ins Negative. Denn statt sich mit den wirklichen Problemen der Insel zu befassen, fokussieren sich die Entscheider auf der Insel ausschließlich auf den Tourismus und auf ihre Bankkonten. 

Der Motor Sylt kommt ins Stocken. Zwar sind ausreichend Gäste (Benzin) auf der Insel. Doch das Motoröl (Einheimische) fehlt. Und der Fahrer (Entscheider) versucht immer noch sein Navigationssystem zu starten, während er mit Vollgas auf der Autobahn als Geisterfahrer unterwegs ist.

Was die Zeitungen vom Festland beschreiben, hat also Daseinsberechtigung. Jedoch passt der Titel nicht zum Text. Denn Sylt erfreut sich nach wie vor großer Beliebheit. Die Betten der Insel waren bereits Ende März zu 94% ausgebucht.

Die Insel ist aktuell so voll, dass es kaum möglich ist, gemütlich durch die Friedrichstraße zu laufen. Das ist gut so.

Der Grund für die Headlines? Clickbait. Denn mit Sylt lässt sich gutes Geld verdienen.

Die aktuelle Wochenshow

Jede Woche neu: Wir präsentieren Ihnen die wichtigsten News, exklusive Einblicke und die schönsten Momente von Sylt. Werden Sie Teil unserer Sendung!

Facebook

Sylt News

Wer ist eigentlich „wir"? nmerkungen zu einer Sylter Debatte, die ihr Thema verloren hat Wer ist eigentlich „wir"? nmerkungen zu einer Sylter Debatte, die ihr Thema verloren hat
Sylt News7 Stunden ago

Wer ist eigentlich „wir“? Anmerkungen zu einer Sylter Debatte, die ihr Thema verloren hat

Merken Die Sylter Ferienwohnungsdebatte hat in diesen Tagen eine bemerkenswerte Wendung genommen. Gestritten wird nicht mehr über Betten, Keller und...

Baustellen auf Sylt: Aktuelle Vollsperrungen in Westerland & Sanierung der Bäderstraße Baustellen auf Sylt: Aktuelle Vollsperrungen in Westerland & Sanierung der Bäderstraße
Sylt News7 Stunden ago

Baustellen auf Sylt: Aktuelle Vollsperrungen in Westerland & Sanierung der Bäderstraße

Merken Bevor wir zur großen Slalom-Übersicht für die kommenden Wochen kommen, starten wir mit echten Luxus-News: Auf der Bäderstraße wurden...

Stefans Tacos Bar Sylt – Bald gehts los Amigos (Foto: Instagram @stefanstacos) Stefans Tacos Bar Sylt – Bald gehts los Amigos (Foto: Instagram @stefanstacos)
Sylt News8 Stunden ago

Tacos statt Burger am Strandübergang: Stefans Tacos eröffnet am 14. Juli in Westerland

Merken Jahrelang roch es an der Käpt’n-Christiansen-Straße 42 nach gegrillten Burgern. Die Beach Box gehörte hier fest zum Bild –...

Sylt News9 Stunden ago

Madsen auf der Nordsee: 350 Fans feiern die 11. FRS Syltfähre Music-Night

Merken Es gibt Konzertorte, die man nicht vergisst. Und dann gibt es die SyltExpress auf der Nordsee, irgendwo zwischen List...

Muschelsaison 2026 gestartet: Zwischen Premium-Qualität, Wehmut und neuen Hürden Muschelsaison 2026 gestartet: Zwischen Premium-Qualität, Wehmut und neuen Hürden
Sylt News11 Stunden ago

Muschelsaison 2026 gestartet: Zwischen Premium-Qualität, Wehmut und neuen Hürden

Merken Die schleswig-holsteinischen Muschelzüchter haben die Saison 2026 offiziell eröffnet. Neben der Freude über die herausragende Qualität der letzten Ernte...

Benzinpreise auf Sylt: Zwei Tage, 15 Cent mehr – und ein paar Tipps, die auf der Insel kaum helfen Benzinpreise auf Sylt: Zwei Tage, 15 Cent mehr – und ein paar Tipps, die auf der Insel kaum helfen
News15 Stunden ago

Benzinpreise auf Sylt: Zwei Tage, 15 Cent mehr – und ein paar Tipps, die auf der Insel kaum helfen

Merken Der Blick auf die aktuellen Spritpreise lohnt sich. Und er ärgert. Zwischen dem 29. Juni und dem 1. Juli...

Sylt, du Diva - Sturm im Juli Sylt, du Diva - Sturm im Juli
Sylt News15 Stunden ago

Sylt, du Diva – Sturm im Juli

Merken Vor zwei Wochen war hier Karibik. 26 Grad, Sonne ohne Reue, die Nordsee so zahm, dass selbst überzeugte Ostsee-Urlauber...

Make-up, das Hitze standhält: Fenty-Beauty-Tipps für einen langanhaltenden Look bei tropischen Abenteuern Make-up, das Hitze standhält: Fenty-Beauty-Tipps für einen langanhaltenden Look bei tropischen Abenteuern
Allgemein2 Tagen ago

Make-up, das Hitze standhält: Fenty-Beauty-Tipps für einen langanhaltenden Look bei tropischen Abenteuern

Merken ANZEIGE Reisen in warme Regionen stellen besondere Anforderungen an die Beauty-Routine. Die richtigen Waren wie Fenty Beauty helfen dabei,...

Strahlende Zukunft für echte Spitzenkräfte: 55 junge Talente starten von Sylt in die Welt Es war ein Moment voller Stolz, großer Dankbarkeit und Vorfreude: Im festlichen Ambiente des A-ROSA Sylt wurden kürzlich 55 junge Menschen feierlich in ihr Berufsleben verabschiedet. Umgeben von rund 250 Wegbegleitern – darunter strahlende Eltern, Freunde sowie engagierte Vertreter aus Ausbildungsbetrieben und Bildungseinrichtungen – feierten die Absolventen der gastronomischen Berufe den erfolgreichen Abschluss ihrer Lehrjahre. Lernen von den Besten: Die Sylter Schule der Exzellenz Wer seine Ausbildung auf Sylt absolviert, lernt dort, wo Gastfreundschaft tagtäglich auf allerhöchstem Niveau zelebriert wird. Die Insel ist weit über die Grenzen Norddeutschlands hinaus für ihre exquisite Gastronomie-Landschaft und erstklassige Hotellerie bekannt. In diesem anspruchsvollen Umfeld, verteilt auf über 20 renommierte Betriebe auf Sylt, Amrum, Föhr und dem nordfriesischen Festland, haben die jungen Menschen ihr Handwerk von der Pike auf gelernt. Ob als Koch, Hotelfachfrau oder Experte für Restaurant- und Veranstaltungsgastronomie: Diese 55 Absolventen sind heute echte Spitzenkräfte. Sie haben an einem der stärksten Ausbildungsstandorte des Nordens ein außergewöhnliches Qualitätsbewusstsein entwickelt und bringen nun genau das Rüstzeug mit, um in der weiten Welt der Gastlichkeit selbstbewusst ihren ganz eigenen, erfolgreichen Weg zu gehen. Eine Gemeinschaftsleistung mit viel Herzblut Dass diese jungen Menschen heute so hervorragend aufgestellt sind, verdanken sie auch einem wunderbaren Miteinander. Der DEHOGA Sylt, die IHK zu Flensburg und die Berufsschule Niebüll/Westerland ziehen hier gemeinsam mit den Betrieben an einem Strang, um den Nachwuchs zu fördern und zu fordern. Während der Freisprechung fanden die Redner besonders wertschätzende Worte für diese gemeinsame Reise: Mehr als nur Fachwissen: Ausbildungswart Martin Bendler betonte, dass in der Gastronomie nicht nur perfektes Handwerk zählt, sondern vor allem das Zwischenmenschliche – Teamgeist, absolute Zuverlässigkeit und eine von Herzen kommende Gastfreundschaft. Enge Verbundenheit: Mette Lorentzen von der IHK lobte die außergewöhnlich fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Schule und Ausbildungsstätten, die weit über den Standard hinausgeht. Wegbegleiter ins Leben: Einen besonders liebevollen Blick zurück warf Diana Mäusling, Leiterin der Berufsschule Westerland. Sie verglich die Ausbildungszeit mit dem Prozess des Erwachsenwerdens, bei dem die Schule als treuer und unterstützender Begleiter an der Seite der jungen Menschen stand. Inspiration für die nächste Etappe Für leuchtende Augen und viel Motivation sorgte der Gastvortrag des Zwei-Sterne-Kochs Jan-Philipp Berner. Mit Einblicken in seinen eigenen beeindruckenden Werdegang machte er den Absolventen Mut, immer offen für Neues zu bleiben, mutig zu sein und sich als Teil eines Teams stets weiterzuentwickeln. Auch die jungen Talente selbst ergriffen das Wort und bedankten sich mit rührenden, aber auch humorvollen Erinnerungen an die gemeinsame Schul- und Lehrzeit bei allen, die an sie geglaubt haben. Als charmantes Symbol für ihre zukünftige Lebensreise erhielten die frischgebackenen Fachkräfte neben ihrem Zeugnis und einer Blume auch einen echten Literaturklassiker: „Der kleine Prinz“. Beim anschließenden herzlichen Empfang wurde ausgiebig gratuliert, gelacht und auf die bestandenen Prüfungen angestoßen. An diesem Tag wurde einmal mehr deutlich: Die hochwertige Sylter Hotel- und Gastronomiewelt bringt wundervolle junge Menschen hervor, die bereit sind, die Branche mit ihrem Können und ihrer Leidenschaft zu bereichern. Strahlende Zukunft für echte Spitzenkräfte: 55 junge Talente starten von Sylt in die Welt Es war ein Moment voller Stolz, großer Dankbarkeit und Vorfreude: Im festlichen Ambiente des A-ROSA Sylt wurden kürzlich 55 junge Menschen feierlich in ihr Berufsleben verabschiedet. Umgeben von rund 250 Wegbegleitern – darunter strahlende Eltern, Freunde sowie engagierte Vertreter aus Ausbildungsbetrieben und Bildungseinrichtungen – feierten die Absolventen der gastronomischen Berufe den erfolgreichen Abschluss ihrer Lehrjahre. Lernen von den Besten: Die Sylter Schule der Exzellenz Wer seine Ausbildung auf Sylt absolviert, lernt dort, wo Gastfreundschaft tagtäglich auf allerhöchstem Niveau zelebriert wird. Die Insel ist weit über die Grenzen Norddeutschlands hinaus für ihre exquisite Gastronomie-Landschaft und erstklassige Hotellerie bekannt. In diesem anspruchsvollen Umfeld, verteilt auf über 20 renommierte Betriebe auf Sylt, Amrum, Föhr und dem nordfriesischen Festland, haben die jungen Menschen ihr Handwerk von der Pike auf gelernt. Ob als Koch, Hotelfachfrau oder Experte für Restaurant- und Veranstaltungsgastronomie: Diese 55 Absolventen sind heute echte Spitzenkräfte. Sie haben an einem der stärksten Ausbildungsstandorte des Nordens ein außergewöhnliches Qualitätsbewusstsein entwickelt und bringen nun genau das Rüstzeug mit, um in der weiten Welt der Gastlichkeit selbstbewusst ihren ganz eigenen, erfolgreichen Weg zu gehen. Eine Gemeinschaftsleistung mit viel Herzblut Dass diese jungen Menschen heute so hervorragend aufgestellt sind, verdanken sie auch einem wunderbaren Miteinander. Der DEHOGA Sylt, die IHK zu Flensburg und die Berufsschule Niebüll/Westerland ziehen hier gemeinsam mit den Betrieben an einem Strang, um den Nachwuchs zu fördern und zu fordern. Während der Freisprechung fanden die Redner besonders wertschätzende Worte für diese gemeinsame Reise: Mehr als nur Fachwissen: Ausbildungswart Martin Bendler betonte, dass in der Gastronomie nicht nur perfektes Handwerk zählt, sondern vor allem das Zwischenmenschliche – Teamgeist, absolute Zuverlässigkeit und eine von Herzen kommende Gastfreundschaft. Enge Verbundenheit: Mette Lorentzen von der IHK lobte die außergewöhnlich fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Schule und Ausbildungsstätten, die weit über den Standard hinausgeht. Wegbegleiter ins Leben: Einen besonders liebevollen Blick zurück warf Diana Mäusling, Leiterin der Berufsschule Westerland. Sie verglich die Ausbildungszeit mit dem Prozess des Erwachsenwerdens, bei dem die Schule als treuer und unterstützender Begleiter an der Seite der jungen Menschen stand. Inspiration für die nächste Etappe Für leuchtende Augen und viel Motivation sorgte der Gastvortrag des Zwei-Sterne-Kochs Jan-Philipp Berner. Mit Einblicken in seinen eigenen beeindruckenden Werdegang machte er den Absolventen Mut, immer offen für Neues zu bleiben, mutig zu sein und sich als Teil eines Teams stets weiterzuentwickeln. Auch die jungen Talente selbst ergriffen das Wort und bedankten sich mit rührenden, aber auch humorvollen Erinnerungen an die gemeinsame Schul- und Lehrzeit bei allen, die an sie geglaubt haben. Als charmantes Symbol für ihre zukünftige Lebensreise erhielten die frischgebackenen Fachkräfte neben ihrem Zeugnis und einer Blume auch einen echten Literaturklassiker: „Der kleine Prinz“. Beim anschließenden herzlichen Empfang wurde ausgiebig gratuliert, gelacht und auf die bestandenen Prüfungen angestoßen. An diesem Tag wurde einmal mehr deutlich: Die hochwertige Sylter Hotel- und Gastronomiewelt bringt wundervolle junge Menschen hervor, die bereit sind, die Branche mit ihrem Können und ihrer Leidenschaft zu bereichern.
Sylt News3 Tagen ago

Feier im A-ROSA Sylt: 65 junge Talente starten von Sylt in die Welt

Merken Es war ein Moment voller Stolz, großer Dankbarkeit und Vorfreude: Im festlichen Ambiente des A-ROSA Sylt wurden kürzlich 65...

Arme Großvermieter: Sylt streicht schweren Herzens die heiß geliebte 95-Cent-Prämie Arme Großvermieter: Sylt streicht schweren Herzens die heiß geliebte 95-Cent-Prämie
Sylt News3 Tagen ago

Arme Großvermieter: Sylt streicht schweren Herzens die heiß geliebte 95-Cent-Prämie

Merken Es ist ein Drama, das selbst das raue Nordseewetter auf Sylt blass aussehen lässt: Ganze 667.000 Euro, ein bisschen...

Das neue Sylt-Buch: Söl. Ich.

Von Alex Lenz · Ein Geständnis der Insel Sylt · 19,90 €

Jetzt bestellen im Sylt1 Shop

[audio_sylt]
WordPress Cookie Hinweis von Real Cookie Banner