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Quallen auf Sylt 2024: Rezept für Feinschmecker

Quallen auf Sylt

In diesem Sylt News Artikel

Aktuell dominieren Berichte und Fotos von Quallen die Medien. Dass sie vermehrt bei Ostwind auftreten, ist kein großes Phänomen. Einzig das frühe Erscheinen dieses Naturereignisses ist besonders. Verantwortlich hierfür ist die Ostwindlage, die schon Tage andauert.

Quallen auf Sylt – Ostwind ist schuld

Die Windrichtung wird uns noch bis Ende nächster Woche beglücken. Fluch und Segen. Denn mit dem Ostwind kommt auch das warme Wetter. Die Wassertemperaturen, die bereits jetzt schon 13 bis 14 Grad erreicht haben, sind ein weiterer Grund. Das sorgt für viele blaue Farbtupfer an den Stränden.

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Anfassen kann man die Quallen auf Sylt. Aber nur am Schirm Glibbrig sind sie und wenn sie am Strand liegen, auch tot. Sie wieder ins Wasser zu werfen, hilft ihnen nicht mehr.

Quallen auf Sylt 2024: Rezept für Feinschmecker

Quallen auf Sylt – Giftig oder nicht?

Giftig sind nicht alle Quallenarten. Zwar haben wir derzeit vermehrt die Blaue Nesselqualle an den Stränden, in der Regel dominiert jedoch die Wurzelmundqualle. Sie hat einen festen Schirm, der bis zu 60 cm Durchmesser erreichen kann.

Ob die Quallen giftig sind, lässt sich einfach herausfinden: Tentakel anfassen! Brennt es? Giftig! Brennt es nicht? Nicht giftig. Doch vorsichtig mit derlei Späßen. Die blaue Nesselquallie, die Kompassqualle und insbesondere die Feuerqualle sind durchaus gifitg. Die Wirkung des Giftes reicht von Hautreizungen bis hin zu Kreislaufproblemen.

Quallen auf Sylt – Lecker oder nicht?

Aber sind die glibberigen Tiere auch essbar? Ja, wenn auch in der Zubereitung eher schwierig. Nesselquallen wie Kompass oder Feuerqualle sind grundsätzlich essbar, doch ihre weiche Zusammensetzung macht das Verarbeiten schwer. Die Wurzelmundqualle jedoch ist durchaus verwertbar. Überhaupt sind von den über 1200 Quallenarten nur 30 essbar. Die Asiaten sind Vorreiter. Knapp 1 Million Tonnen werden jedes Jahr gefischt.

Quallen auf Sylt 2024: Rezept für Feinschmecker

Aber die Ernährungsgewohnheiten sind unterschiedlich. Ob es nun Heuschrecken oder Raupen sind, der europäische Gaumen ist nicht für alles sensibilisiert.

Aber versuchen kann man es ja einmal. Hier also das Rezept für eine leckere Wurzelmundqualle:

Zutaten:

  • 250 g frische Quallen
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 EL Reisessig
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 TL Zucker
  • 1 Knoblauchzehe, fein gehackt
  • 1 TL frischer Ingwer, fein gehackt
  • Frühlingszwiebeln, zum Garnieren (optional)
  • Sesamsamen, zum Garnieren (optional)

Anleitung:

  1. Zuerst musst du die Quallen vorbereiten. Spüle sie gründlich unter kaltem Wasser ab, um etwaige Salzrückstände oder Sand zu entfernen. Dann schneide sie in dünnen Scheiben.
  2. Lege die Quallenscheiben in eine Schüssel und gib Sojasauce, Reisessig, Sesamöl, Zucker, gehackten Knoblauch und gehackten Ingwer dazu. Vermische alles gut, damit die Quallen gleichmäßig mariniert sind. Lass die Quallen für mindestens 30 Minuten marinieren, damit sie den Geschmack aufnehmen können.
  3. Erhitze eine Pfanne bei mittlerer Hitze und gib die marinierten Quallen hinein. Brate sie für etwa 2-3 Minuten pro Seite an, bis sie leicht gebräunt und durchgegart sind.
  4. Sobald die Quallen fertig gebraten sind, kannst du sie auf einem Teller anrichten. Garniere sie nach Belieben mit gehackten Frühlingszwiebeln und Sesamsamen.
  5. Serviere die marinierten Quallen als Vorspeise oder als Teil einer größeren Mahlzeit. Sie passen gut zu Reis oder gedünstetem Gemüse.

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Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. Der SC Norddörfer fegte die FSG Goldebek-Arlewatt II mit 9:0 vom Platz – und das war noch das freundliche Ergebnis. Die Vorzeichen hatten eine andere Sprache gesprochen. Die Gäste waren als Zweiter der Vorsaison und designierter Titelfavorit angereist. Der SCN hingegen hatte im Vorjahr gar nicht gemeldet; in der Saison davor reichte es nur zu einem Platz im unteren Mittelfeld. Was sich in Wenningstedt allerdings verändert hat, ist die personelle Ausgangslage: Das einzige Sylter Frauenteam der Vorsaison, der Meister von Team Sylt, hat seine Meldung zurückgezogen – und ein Teil dieser Meisterinnen läuft jetzt für den SCN auf. Zwei Namen stehen dabei besonders heraus. Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. 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