Die Insel erwacht. Die ersten Gäste kommen. Und am Südwäldchen in Westerland steht er – hinter dem Bauzaun, verlockend und fordernd: der neue Skatepark im Multipark Sylt.
Wer jetzt vorbeiläuft und durch die Lücken schaut, dem stockt der Atem. Rampen. Curves. Eine Bowl, die nach Freude schreit. Das Design stammt vom dänischen Skate-Legenden Rune Glifberg, umgesetzt von Anker Rampen – hier, auf unserer Insel. Kaum jemand, der sich beim Anblick nicht schon seine ersten Lines ausdenkt.
Und wir verstehen das. Wirklich.
Noch nicht rein – und das hat gute Gründe
Aber so verlockend der Anblick auch ist: Ein offizielles Go der Gemeinde liegt noch nicht vor. Betreten und Befahren ist aktuell verboten.
Einige haben durch den Zaun bereits Risse im Beton entdeckt und sich Sorgen gemacht. Diese Sorgen sind verständlich – aber vollkommen unbegründet. Die Risse sind konstruktionsbedingt und ein völlig normaler Teil des Bauprozesses bei Betonarbeiten dieser Art. Kein Zeichen schlechter Qualität, kein Grund zur Beunruhigung.
Auch die Fugen, die ihr seht, werden noch geschlossen. Der Beton ist schlicht noch nicht fertig – noch nicht ausgehärtet, noch nicht in seiner finalen Form. Was sich hinter dem Zaun abzeichnet, ist kein unfertiger Skatepark. Es ist ein Skatepark, der gerade fertig wird.
Deshalb: noch nicht rein. Noch nicht drauf. Noch ein bisschen Geduld.
Denn was dort entsteht, verdient es, fertig zu werden.
Mehr als ein Skatepark
Der Multipark Sylt ist das größte Bürgerprojekt, das diese Insel je gesehen hat.
Wenn alles fertig ist, werden hier 3.000 Quadratmeter Skatefläche warten – groß genug für internationale Wettkämpfe, aber auch für das Kind, das heute zum ersten Mal aufs Board steigt. Drumherum entstehen Flächen für Leichtathletik, Fußball, Basketball, Volleyball, Bouldern und Parcour. Für Schulen. Für Vereine. Für Insulaner und Gäste. Offen und frei für alle.
Ein Ort, der Menschen zusammenbringt.
Acht Jahre Arbeit, 161.000 Euro Community-Power
Das alles war kein Selbstläufer. Über acht Jahre Arbeit stecken in diesem Projekt. Spenden, Crowdfunding, politische Überzeugungsarbeit. Mehr als 161.000 Euro hat die Community allein über Crowdfunding zusammengetragen. Es war und ist ein echtes Gemeinschaftsprojekt – von der Insel, für die Insel.
Und es geht weiter. Die nächsten Bauabschnitte sind in Planung. 2026 wird ein großes Jahr für den Multipark. Wer dabei sein will – als Unterstützer, als Mitgestalter, als Teil dieser Geschichte – findet alle Infos auf skateboarding-sylt.de.
Noch ein kleines bisschen warten.
Dann rollen wir.
Keep on Rolling – Multipark Sylt.
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