Mit mehr Personal gegen Bahnchaos
Nach dem Marschbahngipfel im Bundesverkehrsministerium Ende vergangener Woche soll es u. a. folgende Maßnahmen für die Eindämmung der Probleme auf der Strecke Westerland – Hamburg geben: Um personellen Problemen vorzubeugen, will die Bahn mehr Personal in Form von Lok- und Zugführern einsetzen. In Husum stehen mehr Ersatzteile für die Instandsetzung von Loks und Wagen zur Verfügung. Elf von 14 Lokomotiven der Baureihe 245 wurden einer Rollkur unterzogen und sind wieder in Betrieb. Das Überholgleis im Bereich des Kreuzungsbahnhofs Lehnshallig soll auf vier Kilometer Richtung Niebüll verlängert werden. Der zweigleisige Ausbau der Strecke soll folgen. Bis 2025 soll der gesamte Oberbau der Marschbahnstrecke erneuert werden. Wenn die Zuverlässigkeit der Marschbahn nicht wiederhergestellt wird, muss das Land die Kündigung des Vertrags mit dem derzeitigen Anbieter DB Regio ernsthaft prüfen. So die Aussage von Kreispräsident Heinz Maurus (CDU).
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