Miesmuschel-Saison eröffnet
;eldung aus der Sylter Rundschau:
Gestern wurde die Muschelsaison in Schleswig-Holstein offiziell eröffnet. Und seitens der Landesregierung sieht sie sich zunehmend unter Druck gesetzt. Diese lasse sich von Naturschutzverbänden treiben, die großen Einfluss auf das Landwirtschaftsministerium von Robert Habeck (Grüne) hätten, sagte Organisationsgeschäftsführer der Muschelfischer Peter Ewaldsen. „Aber Habeck ist Minister für die Fischerei, nicht gegen die Fischerei.“ Die Muschelfischer hätten verbriefte Rechte, welche die Regierung ihnen nehmen wolle. Die Naturschutzverbände hätten im Gegensatz zu den Fischern nichts zu verlieren. An die Muschelfischer würden dagegen existenzgefährdende Forderungen gestellt. So werde eine Reduzierung der befischten Flächen verlangt.
„Wir haben im Nationalpark eine Fläche von 441 000 Hektar, und wir nutzen 0,8 Prozent, 99,2 Prozent sind von uns unberührt“, betonte Ewaldsen. Kritik, die Fischer brächten die Miesmuschelbestände in Gefahr, lässt er nicht gelten. Angesichts der hohen Reproduktionsrate der Muscheln könnten höchstens Gift oder Klimawandel ihre Existenz gefährden.
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