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Marius Herrmann ist die Sylter Windsurf-Hoffnung

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Westerland/

Der 17-jährige Marius Herrmann ist die Sylter Windsurf-Hoffnung und startet ab kommenden Mittwoch als jüngster Sylter beim Surf Cup Westerland Am kommenden Mittwoch fällt der Startschuss für den Surf Cup auf Sylt, dem nationalen Top-Event im Windsurfen.  Bis zum Sonntag gibt es auf dem Wasser vor dem Brandenburger Strand – falls die Wetterbedingungen stimmen – dann wieder die teilweise spektakulären Leistungen der knapp 80 teilnehmenden Sportler zu sehen. Unter den Startern  ist erstmalig auch der Sylter Marius Herrmann. Wenn der 17-Jährige  nicht gerade auf dem Wasser ist, besucht er  die Qualifizierungsphase des  Gymnasiums  und wird in zwei Jahren sein Abitur machen. Doch an erster Stelle steht für ihn sein Hobby: Seine gesamte Freizeit verbringt der junge Sportler  auf dem Brett mit dem Segel in der Hand. „Wenn ich aus der Schule komme, gehe ich eigentlich immer aufs Wasser, da kann ich dann alles um mich herum vergessen“, sagt er strahlend. „In Städten und auf den Straßen gibt es immer Grenzen, die gibt es auf dem Meer nicht. Dort fühle ich mich einfach frei.“

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Herrmann gilt als  die große Windsurf-Hoffnung  der Insel. Gelernt hat er den Sport von seinem Vater, mit dem er auch heute noch gerne  aufs Wasser geht. „Allerdings bin ich jetzt besser als er“, sagt er augenzwinkernd.  Seit rund zwei Jahren surft er selbständig fast täglich  am Brandenburger Strand. Im Winter ist er dort meist der einzige,  denn die Profis  trainieren in den kälteren Monaten hauptsächlich an wärmeren Orten.  „Ich gehe auch bei vier Grad aufs Wasser, oder bei stärkeren Stürmen. Dann hört man gar nichts mehr, außer den Wind.“Ein paar Windstärken mehr beeindrucken den gebürtigen Sylter nicht. Als Waverider braucht er sie sogar, denn diese  Disziplin gilt als eine der extremsten Disziplinen beim Windsurfen überhaupt. Der Tanz mit den Wellen ist vergleichbar mit dem ursprünglichen Wellenreiten ohne Segel, gewinnt jedoch durch die zusätzliche Power des Windes noch mehr an Action.   Die Wellenritte werden kombiniert mit spektakulären Sprüngen. Der Wettkampf, bei dem auch Hermann antreten will,  wird erst ab fünf Windstärken und einer entsprechenden Wellenhöhe gestartet.

Dass er beim diesjährigen Surf Cup mit den besten deutschen Fahrern starten darf, macht Herrmann sehr stolz. Sein größter Wunsch ist es, einmal bei der Weltmeisterschaft auf Sylt mitzufahren. Außerdem möchte er später um den Globus reisen und an den verschiedenen weltweit stattfindenden Wettkämpfen teilnehmen.    Nach dem Abitur treibt es ihn auch erstmal weg von der Insel. Ans Studieren denkt der 17-Jährige dabei nicht.  „Erstmal möchte ich auf die Kanaren und nach Südafrika, um dort als Windsurflehrer zu arbeiten.“Um sich seinen Sport zu finanzieren, konnte er bereits einige Sponsoren gewinnen, darunter den Sylter Getränkehändler Möller und die Surf Schule Westerland. Dort hält man große Stücke auf ihn. „Marius ist seit zwei Jahren so gut wie jeden Tag auf dem Wasser, egal bei welchem Wind und egal aus welcher Richtung er kommt“, sagt Christoph Kramp von der Surfschule. „Er hat einfach viel Ehrgeiz und  Talent. Wenn er so weitermacht, können sich  die Profis echt warm anziehen.“

Mit weiteren Sponsoren steht Herrmann in Verhandlungen. „Windsurfen ist schon ein ziemlich teurer Sport“, erzählt er, „man hat einen enormen Verschleiß an Materialien und ich muss schon gucken, wie ich das finanziert bekomme.“Neben den Windsurf-Wettkämpfen bietet der Surf Cup in diesem Jahr ein reichhaltiges Rahmenprogramm: Unter anderem werden die Deutschen Meisterschaften im Stand Up Paddling (SUP) ausgetragen, es gibt eine  Strecke, auf der sich Skateboarder, Inlineskater, Scooterfahrer und BMX-Piloten in die Steilkurven katapultieren können,  auf den Slacklines ist Balancegefühl gefordert und auf der Beach-Skimboardbahn kann man von ersten Gleitversuchen bis zu richtigen Sprüngen in diese Sportart eintauchen.

Außerdem wird es auf der  Promenade ein großes Angebot an kulinarischen Gastronomieständen und Shoppingmöglichkeiten geben. Allabendlich klingt der  Surf Cup mit den After-Race-Parties aus. Ein besonderes Highlight ist das Live-Konzert der Indie-Pop-Band „Tonbandgerät “ am kommenden Freitag, 24. Juli, ab 19 Uhr am Brandenburger Strand in Westerland. (Quelle Sylter Rundschau)

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Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. 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