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Klimaschutz im eigenen Garten: Kreis Nordfriesland sucht Baumpaten

In diesem Sylt News Artikel

Die Kampagne „Baumpatenschaft Nordfriesland“ geht in die zweite Runde. Erneut verschenkt der Kreis Nordfriesland gemeinsam mit dem Projekt „Waldwuchs Flensburg“ des Flensburger Jugendrings e.V. Bäume – 500 an der Zahl. Wer eine Baumpatenschaft übernehmen will, kann unter https://t1p.de/5ykw noch bis Ende August kostenlos maximal zehn Bäumchen reservieren. Teilnehmen kann jeder, der im Kreisgebiet lebt.

„Bereits im vergangenen Jahr haben mehrere hundert Bäume in privaten Gärten in Nordfriesland ein neues Zuhause bekommen. Mit jeder Baumpatenschaft wurde damit vor der eigenen Tür ein Zeichen für den Klimaschutz und eine nachhaltige Zukunft gesetzt. Und auch 2022 wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Welt zu hinterlassen“, betont Landrat Florian Lorenzen, der die Schirmherrschaft für die Kampagne wieder übernommen hat.

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„Jeder neu gepflanzte Baum hilft, das Klima zu schützen. Bäume wandeln Kohlendioxid aus der Atmosphäre in Sauerstoff und Biomasse um. Ein Laubbaum kann der Atmosphäre in seiner Lebenszeit bis zu sieben Tonnen CO2 entziehen“, erklärt Luca Sprick, Projektkoordinator für die Baumpatenschaften bei „Waldwuchs Flensburg“.

„Bäume fungieren zudem als Sichtschutz und Schattenspender an heißen Tagen, bieten Vögeln und Insekten Niststellen oder Nahrung und dienen Kindern als Abenteuerspielplatz und Erwachsenen zur Entspannung“, ergänzt Felix Oßwald, der das Projekt vonseiten der Kreisverwaltung betreut.

In drei Schritten zur Baumpatenschaft

Wer sich unter https://t1p.de/5ykw für eine Baumpatenschaft registriert, kann zwischen zwölf verschiedenen heimischen Gehölzarten wählen. Das Sortiment reicht von Stieleichen über Feldahorn bis hin zum kleinen Wildapfel oder Rotdorn.

„Die Bäume sind anfangs etwa 1,50 Meter groß. Wir beraten Interessenten auch gerne bei der Wahl der für ihren Garten geeigneten Baumart. Anschließend bestätigen wir die Reservierung“, beschreibt Luca Sprick das Verfahren. „Im September laden wir alle zukünftigen Baumpaten zu einem Vortrag über das Thema Wald und Klima ein.“

Ausgeben wird das Kampagnenteam die Bäume schließlich im November – an einer zentralen Stelle in Nordfriesland.

Über „Waldwuchs Flensburg“

„Waldwuchs Flensburg“ möchte Kinder und Jugendliche sowie deren Familien auch in Nordfriesland für den Klimaschutz sowie für ökologische Fragestellungen sensibilisieren und ihnen die Möglichkeit geben, sich praktisch zu engagieren. 2020 traten die Verantwortlichen daher dem Klimabündnis Nordfriesland bei.

Die Idee zu „Waldwuchs“ stammt von einem Flensburger Schüler: Der damals elfjährige Jannis Ide wollte 2019 etwas Konkretes für den Klimaschutz tun. Mittlerweile konnten so in Flensburg und der Umgebung über 9.000 Bäume gepflanzt werden. Mit dem Projekt „Baumpatenschaft Nordfriesland“ kommen nun noch weitere dazu. Zusätzliche Informationen gibt es unter www.waldwuchs-flensburg.de.

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Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. Der SC Norddörfer fegte die FSG Goldebek-Arlewatt II mit 9:0 vom Platz – und das war noch das freundliche Ergebnis. Die Vorzeichen hatten eine andere Sprache gesprochen. Die Gäste waren als Zweiter der Vorsaison und designierter Titelfavorit angereist. Der SCN hingegen hatte im Vorjahr gar nicht gemeldet; in der Saison davor reichte es nur zu einem Platz im unteren Mittelfeld. Was sich in Wenningstedt allerdings verändert hat, ist die personelle Ausgangslage: Das einzige Sylter Frauenteam der Vorsaison, der Meister von Team Sylt, hat seine Meldung zurückgezogen – und ein Teil dieser Meisterinnen läuft jetzt für den SCN auf. Zwei Namen stehen dabei besonders heraus. Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. 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Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller
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