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Kampener Literatursommer 2012

In diesem Sylt News Artikel

Wenn der Autor Hans-Ulrich Grimm nach ausgiebigen Kostproben industrialisierter Nahrungsmittel „vom Verzehr abrät“, wenn der Comedian Piet Klocke trotz Reizklima viele Sätze mit viel Elan beginnt und sie dann irgendwie doch wieder versanden, wenn die Autorin, Sylt-Liebhaberin und Neu-Großmutter Inga Griese „12 Enkel, bitte“ fordert und über die Mühe und das Glück erzählt, wie Frau eine große Patchwork-Familie organisiert, wenn der frühere Fußball-Manager Reiner Calmund sich bitterlich darüber beschwert, dass die Kalorie nie als Single daherkommt sondern immer gleich im Rudel auftaucht – wenn es so viel zu bestaunen, belächeln und beklatschen gibt, dann ist in Kampen der Literatursommer eingekehrt. www.kampen.de

Oase am Rande der Tinnumer Wiesen – Hofcafé Klein`er Kuhstall

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Aus einem Traum wurde nun endlich Wirklichkeit: Vor vier Wochen eröffnete Birgit Klein auf ihrem Hof in Tinnum ein Café, neben dem Kuhstall und mit Kuh-Kacheln an den Wänden. Der Name? Klein`er Kuhstall! Genauso treffend wir der Name ist das Ambiente: Nett, gemütlich und entspannt, weit weg vom Trubel. Aber auch für den Fall der Fälle, dass es einen nicht nur wegen des Ambientes an die Tinnumer Wiesen zieht: Im Hofcafé Klein`er Kuhstall gibt es natürlich auch Leckereien satt – täglich frischer Blechkuchen mit Früchten der Saison. Und Torten! Und Herzhaftes! Und die Kaffee- und Teeauswahl erst …! Das Hofcafé ist täglich von 13:15 Uhr bis 18:15 Uhr geöffnet. Hofcafé Klein`er Kuhstall, Südhörn 7c, Tinnum , Fon: 04651/8353005

Übers Meer wandern – SUP steht voll im Kurs

Immer mehr stehen im wahrsten Sinne des Wortes auf die Trendsportart, die von Hawaii bis an den Sylter Strand geschwappt ist: das Stand-Up-Paddling, kurz SUP genannt. Wer schon immer mal gerne übers Wasser gehen wollte, sollte einen der Kurse des Insel Sylt Tourismus Service (ISTS) belegen. Britta Hönscheid, erfahrene Surferin und Stand-Up-Paddlerin, zeigt, wie man aufrecht auf einem Surfbrett steht und sich mittels eines Stechpaddels vorwärts fortbewegt. SUP ist ein sportliches Ganzkörperworkout, das Bauch und Rücken genauso stärkt wie Arme und Beine. Die Kurse finden bis September jeden Dienstag und Donnerstag von 13 Uhr an am Westerländer Strand statt. Anmeldung und weitere Informationen telefonisch unter 04651 – 9980 oder im Internet auf www.westerland.de

Frischer Wind unterm Reetdach – Restaurant siebzehn84 im Landhaus Stricker

Auch wenn es seinen Namen dem Baujahr des historischen Friesenhauses verdankt, das heute das Relais & Châteaux Hotel Landhaus Stricker beherbergt – angestaubt ist das siebzehn84 nicht. Das ehemalige Restaurant Stricker wurde einer Rundumerneuerung unterzogen und bietet eine klare, frische und leichte Küche in ungezwungener und trendiger Atmosphäre. Natürliche Holztische und Bänke in Kombination mit einem puristischen Betonboden geben der ehemaligen Tenne Klarheit, ohne kühl zu wirken. Das Herzstück des siebzehn84 ist der aus zwei Teilen bestehende, vier Meter lange Eibenholz-Stammtisch, an dem zwölf Personen Platz finden. Das Restaurant siebzehn84 ist täglich ab 17 Uhr geöffnet. www.landhaus-stricker.de

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Sylt News

Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. Der SC Norddörfer fegte die FSG Goldebek-Arlewatt II mit 9:0 vom Platz – und das war noch das freundliche Ergebnis. Die Vorzeichen hatten eine andere Sprache gesprochen. Die Gäste waren als Zweiter der Vorsaison und designierter Titelfavorit angereist. Der SCN hingegen hatte im Vorjahr gar nicht gemeldet; in der Saison davor reichte es nur zu einem Platz im unteren Mittelfeld. Was sich in Wenningstedt allerdings verändert hat, ist die personelle Ausgangslage: Das einzige Sylter Frauenteam der Vorsaison, der Meister von Team Sylt, hat seine Meldung zurückgezogen – und ein Teil dieser Meisterinnen läuft jetzt für den SCN auf. Zwei Namen stehen dabei besonders heraus. Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. Der SC Norddörfer fegte die FSG Goldebek-Arlewatt II mit 9:0 vom Platz – und das war noch das freundliche Ergebnis. Die Vorzeichen hatten eine andere Sprache gesprochen. Die Gäste waren als Zweiter der Vorsaison und designierter Titelfavorit angereist. Der SCN hingegen hatte im Vorjahr gar nicht gemeldet; in der Saison davor reichte es nur zu einem Platz im unteren Mittelfeld. Was sich in Wenningstedt allerdings verändert hat, ist die personelle Ausgangslage: Das einzige Sylter Frauenteam der Vorsaison, der Meister von Team Sylt, hat seine Meldung zurückgezogen – und ein Teil dieser Meisterinnen läuft jetzt für den SCN auf. Zwei Namen stehen dabei besonders heraus. Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller
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