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Insel in Bewegung: Westerländer Schulkinder tanzen für die guten Geister unserer Insel

In diesem Sylt News Artikel

Ein wunderbares Projekt bringt aktuell viel Rhythmus und noch mehr Herzblut in die St. Nicolai Schule und deren Standort am Nordkamp. Unter dem treffenden Motto „Insel in Bewegung – Tanzen. Teilen. Teilhaben“ machen die Schülerinnen und Schüler derzeit eine ganz besondere künstlerische Erfahrung. Sie tauschen das Klassenzimmer gegen das Tanzparkett und erforschen ihre Heimatinsel durch Bewegung.
Im Mittelpunkt dieses herzerwärmenden Projekts steht ein Thema, das uns auf Sylt alle angeht: gesellschaftliche Teilhabe. Die Kinder stellen sich tänzerisch die Frage: Wer sorgt eigentlich im Hintergrund dafür, dass andere hier unbeschwert Urlaub machen, genießen und entspannen können?
Tanz-Trainerin Seraphine Detscher bringt es auf den Punkt:

„Viele Menschen auf der Insel arbeiten in Dienstleistungsberufen wie Gastronomie, Reinigung oder Entsorgung. Ihre Arbeit ist absolut unverzichtbar, spielt sich aber extrem häufig hinter den Kulissen ab und bleibt leider unbemerkt. Genau diese Themen wollen wir mit den Kindern künstlerisch erforschen und reflektieren.“

Tanz wird so zu einer universellen Sprache, um gemeinsam über ein faires Miteinander nachzudenken. Und ganz nebenbei passiert noch etwas viel Wichtigeres: Die Kinder wachsen über sich hinaus. Christina Brüchmann, Musiklehrerin an der Nicolai-Grundschule, freut sich über die Entwicklung der jungen Talente: „Für viele unserer Schülerinnen und Schüler ist das Projekt eine großartige Möglichkeit, mit Kultur in Kontakt zu kommen. Durch die Teilnahme werden sie in ihrer Persönlichkeit gestärkt und erweitern ihren Horizont deutlich.“

Professionelle Begleitung und ein Hauch Geschichte

Angeleitet werden die Workshops von den beiden Expertinnen Seraphine Detscher und Nicole Meier von der Dresdner 4roomsCompany. Beide sind Absolventinnen der renommierten Palucca Hochschule für Tanz. Damit schließt sich ein wunderschöner historischer Kreis für unsere Insel: Gret Palucca, die Pionierin des modernen Ausdruckstanzes, war eng mit Sylt verbunden. Ihr künstlerisches Erbe wird nun durch die tanzenden Kinder auf zeitgenössische Weise fortgeführt.
Möglich wird diese wertvolle Arbeit durch ein starkes Insel-Netzwerk. Die Akademie am Meer, das Diakonische Werk Südtondern, das Familienzentrum Sylt und die Schulen haben sich zusammengeschlossen, um die kulturelle Teilhabe des Inselnachwuchses zu stärken. Finanziert wird das Ganze durch das Bundesprogramm „Kultur macht stark – Chance Tanz“.

📅 Einladung zum großen Finale

Die Kinder haben in den letzten Wochen intensiv an ihren eigenen Choreografien gearbeitet und brennen nun darauf, ihre Ergebnisse zu zeigen. Jeder ist herzlich eingeladen, die jungen Tänzerinnen und Tänzer zu unterstützen und dieses besondere Projekt live zu erleben!

  • Wann: Donnerstag, 11. Juni 2026, um 17:30 Uhr
  • Wo: Forum des Schulzentrums in Westerland
  • Eintritt: Die Präsentation ist öffentlich und Gäste sind herzlich willkommen.
    Kommen Sie vorbei und lassen Sie sich von der Energie und Kreativität der Sylter Schulkinder anstecken!
    Kontakt für Rückfragen:
  • Nicole Meier | Tel: 0170 3189833 | E-Mail: art.revolution@icloud.com
  • Lukas Fendel (Akademie am Meer) | Tel: 04651 955 100 | E-Mail: fendel@akademie-am-meer.de

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Sylt News

Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. Der SC Norddörfer fegte die FSG Goldebek-Arlewatt II mit 9:0 vom Platz – und das war noch das freundliche Ergebnis. Die Vorzeichen hatten eine andere Sprache gesprochen. Die Gäste waren als Zweiter der Vorsaison und designierter Titelfavorit angereist. Der SCN hingegen hatte im Vorjahr gar nicht gemeldet; in der Saison davor reichte es nur zu einem Platz im unteren Mittelfeld. Was sich in Wenningstedt allerdings verändert hat, ist die personelle Ausgangslage: Das einzige Sylter Frauenteam der Vorsaison, der Meister von Team Sylt, hat seine Meldung zurückgezogen – und ein Teil dieser Meisterinnen läuft jetzt für den SCN auf. Zwei Namen stehen dabei besonders heraus. Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. Der SC Norddörfer fegte die FSG Goldebek-Arlewatt II mit 9:0 vom Platz – und das war noch das freundliche Ergebnis. Die Vorzeichen hatten eine andere Sprache gesprochen. Die Gäste waren als Zweiter der Vorsaison und designierter Titelfavorit angereist. Der SCN hingegen hatte im Vorjahr gar nicht gemeldet; in der Saison davor reichte es nur zu einem Platz im unteren Mittelfeld. Was sich in Wenningstedt allerdings verändert hat, ist die personelle Ausgangslage: Das einzige Sylter Frauenteam der Vorsaison, der Meister von Team Sylt, hat seine Meldung zurückgezogen – und ein Teil dieser Meisterinnen läuft jetzt für den SCN auf. Zwei Namen stehen dabei besonders heraus. Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. 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Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller
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