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Historischer Surfcup 2024 – Schaffen es die Deutschen Surfer aufs Podium

Historischer Surfcup 2024

In diesem Sylt News Artikel

Historischer Surfcup 2024 – Der Windsurf World Cup auf Sylt feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum. Angefangen hat alles ohne Zeltpagoden oder große Sponsoren. Es folgten Jahre, in denen Helden geboren wurden. Robby Naish, Björn Dunkerbeck oder auch der Deutsche Windsurfer Jürgen Hönscheid, der es als erster Deutsche zum Profi brachte.

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A Finale: Köster (G-44) vs Paré (E-334) - Windsurf Worldcup 2022 - Surfmagazin Sylt

Über viele Jahre wurde der Worldcup dann von Matthias Neumann organisiert, der die Veranstaltung zur wichtigsten Wassersportveranstaltung der Welt formte. Die Sponsoren standen buchstäblich Schlange und die Partys entlang der Promenade besaßen Kultcharakter. Sogar die Bahnhofshalle wurde zum Party-Hot-Spot umgebaut. Bei der traditionell stattfindenden World Cup Party im „American Bistro“ trafen sich Sportler und Fans. Corona veränderte dann einiges. Die Agentur von Matthias Neumann gab die Organisation an eine neue Firma ab und diese mühte sich redlich, um dem Anspruch gerecht zu werden.

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Historischer Surfcup 2024 – Kritik von der Insel

Doch die Kritik auf der Insel zeigt, dass der ehemals von vielen geliebte Windsurf-Worldcup seinen Stellenwert verloren hat. Kaum Plakate in der Stadt, genau genommen gar keines. Zuviel Kommerz, dies ist der Hauptvorwurf vieler, die sich mit dem Thema beschäftigen. Nach dem Ausstieg von Mercedes Benz schien die Veranstaltung auf der Kippe zu stehen. Doch die neuen Organisatoren schafften es neue Partner zu gewinnen.

Historischer Surfcup 2024

Historischer Surfcup 2024 – größte Windsurfevent der Welt

Nun also die 40ste Ausgabe des Worldcups auf der Insel. Eigentlich wäre das Jubiläum schon im letzten Jahr gewesen, doch Corona verhinderte 2020/21 den WorldCup. Wir werden sehen, wer den Weg nach Sylt findet. Kommen die alten Recken wie Robby oder Björn? Werden wir den ein oder anderen sogar auf dem Wasser sehen? Fit sind sie ja noch. Dunkerbeck fährt immer noch Geschwindigkeitsrekorde und Robby Naish ist nach einer auskurierten Verletzung ebenfalls oft auf dem Wasser.

Historischer Surfcup 2024 - Schaffen es die Deutschen Surfer aufs Podium

Der Windsurf World Cup Sylt 2024 findet vom 27. September bis zum 6. Oktober statt. Es handelt sich um den einzigen Super Grand Slam der PWA World Tour und gilt als das größte Windsurf-Event der Welt.

Historischer Surfcup 2024 – deutsche Surfer vorne dabei

Sportlich gesehen, wird es ein regelrechter Showdown für die Deutschen Fahrer, denn wir haben einige Eisen im Feuer.

In der Wave-Kategorie gelten Julian Salmonn und Philip Köster als Favoriten. Salmonn, der 26-jährige Wahlkanare, hat mit starken Platzierungen in dieser Saison seine Klasse unter Beweis gestellt. Köster, mehrfacher Weltmeister, ist ebenfalls immer für einen Sieg gut.

Bei den Damen hat Lina Erpenstein realistische Chancen auf den Weltmeistertitel. Nach mehreren Siegen in dieser Saison führt sie aktuell die Weltrangliste an. Auch Maria Behrens, die im Vorjahr überraschend ins Finale von Sylt einzog, könnte für eine Überraschung sorgen.

Im Freestyle steht Lennart Neubauer kurz vor der Erfüllung seines Traums, Weltmeister zu werden. Der 20-Jährige führt die Weltrangliste an und könnte mit einem Sieg auf Sylt den Titel perfekt machen.

Im Foil-Slalom haben Michele Becker und Nico Prien gute Chancen auf vordere Platzierungen. Becker, der sich voll auf diese Disziplin konzentriert, gewann im letzten Jahr auf Sylt seine erste Elimination. Mit elf deutschen Teilnehmern in der Wave-Disziplin und weiteren Startern in anderen Kategorien ist die deutsche Präsenz so stark wie selten zuvor. Die heimischen Bedingungen und die Unterstützung des Publikums könnten den deutschen Athleten einen zusätzlichen Schub geben.

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Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. 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