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Hindenburgdamm oder Syltdamm?

Hindenburgdamm oder Syltdamm?

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Hindenburgdamm oder Syltdamm? Den perfekten Namensvorschlag findet ihr im letzten Kapitel.  Das Streckenstück 2010 – im Volksmund Hindenburgdamm – soll unbenannt werden. Das kann er aber gar nicht, da die Deutsche Bahn nur Tunnel mit Namen benennt oder gar tauft. Ein Ehepaar aus Laatzen hat gefordert, dass der Hindenburgdamm zukünftig einen anderen Namen tragen soll. Es ist nicht das erste Mal, dass dies angefragt wird. Auch von politischer Seite erhöht sich der Druck.

Hindenburgdamm oder Syltdamm? – Beim Frühstück erfunden

Zwar wurde der Damm vom Reichsbahndirektor Dorpmöller mit dem Namen des damaligen Reichskanzlers Paul von Hindenburg getauft., doch dies geschah beim Frühstück an der Kurpromenade nach der Eröffnung. Eine offizielle Zeremonie zur Namensgebung war es nicht und hat somit keinen Rechtsanspruch. Dorpmöller, nach dem Krieg von den Briten noch als “eine der größten Erscheinungen des heutigen Verkehrswesens” bezeichnet, war am Holcocaust beteiligt und als Reichsbahndirektor nicht weniger schuldbehaftet wie Adolf Eichmann.

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Während aber letzterer weltweit gesucht wurde, bekam der kurz nach dem Krieg verstorbene Dorpmöller  aufgrund seiner logistischen Qualitäten großes Lob. Was das mit Hindenburg zu tun hat?  Auch nach Dorpmöller wurden mehrere Straßen und Plätze benannt, die mittlerweile umbenannt wurden.

Während aber Dorpmöller, Eichmann und viele weitere unmittelbar in das verbrecherische Regime Hitlers involviert waren, ist die Sachlage bei Hindenburg immer noch umstritten.

Hindenburgdamm oder Syltdamm? – War Hindenburg ein Verbrecher?

Hindenburg war ein Teil des Hitlerregimes. Zudem wird er als “Steigbügelhalter” des Massenmörders angesehen. Er war ab 1925 Deutscher Reichskanzler und führte Deutschland durch die Weltwirtschaftskrise. Dabei hielt  Hindenburg sich an die demokratischen Prinzipien.  Erst ab 1930 begann er seinen Führungsstil zu verändern. Der ohnehin nationalistisch denkende Hindenburg driftete immer weiter ab. Zurück in jene Zeit als er das Deutsche Heer führte und sich mit dem Sieg vor Tannenberg ein militärisches Denkmal schuf. Ab 1916 übte er dann in seiner Funktion als Heeresleiter Druck auf den Kaiser aus.

So wurde er am Ende des ersten Weltkrieges zum heimlichen Herrscher. Dass er die Dolchstoßlegende propagierte und so die Schuld an der Niederlage von sich selbst auf SPD und die Linke abschob, zeigte seine menschlichen Schwächen. Auch waren der sogenannte Osthilfeskandal und diverse Korruptionsvorwürfe Zeichen dafür, dass Hindenburg nicht unbedingt der glaubwürdigste Politiker war. Was das betrifft, so hat sich in der Politik in den letzten 100 Jahren  nicht viel verändert. Unter Historikern ist umstritten, ob er Hitler zu den Röhm Morden angestachelt hat. Den Begriff Hinterlader war seine Bezeichung für den Homosexuellen Röhm. Was allerdings stark auf ihm lastet, sind die vielen kleinen Entscheidungen, die er traf, um Hitler an die Macht zu bringen. 1934 ist Hindenburg gestorben. Was von ihm bleiben wird, ist das Andenken an die Luftschiffkatastrophe sowie die Diskussion über Änderungen von Straßen, Platz- oder Gebäudenamen. Nicht vergessen werden sollte allerdings, dass er sich wiederholt dagegen sträubte, Hitler die Regierung zu überlassen. Er könne die Macht nicht einem Mann anvertrauen der Andersdenkende unterdrücken will.

 

Hindenburgdamm oder Syltdamm? – oder besser Volker-Wissing-Damm

Am Ende ist es nur eine bedeutungslose Bezeichnung, deren Änderung die Probleme dieses Streckenabschnittes nicht behebt. Viel besser wäre es, wenn der derzeitige Verkehrsminister Wissing sich morgens solidarisch eine Stunde in Niebüll oder Klanxbüll an die Bahngleise stellt und mit den Pendlern friert. Wenn der Verkehrsminister an dieser Stelle ansetzen würde, dann könnte man den Damm nach ihm benennen! Alternativ dürfen sich die Politiker die eine Umbenennung beantragen wollen,  dazustellen und hinterfragen, ob sie die Leistung für ihre Diäten nicht besser in sinnvollere Verbesserungen investieren sollten.

 

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Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. 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