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Fußball und Handball auf Sylt – Bilanz Hinrunde

Fußball und Handball auf Sylt - Bilanz Hinrunde

In diesem Sylt News Artikel

Fußball und Handball auf Sylt

Zum Jahresende präsentieren sich die Sylter Sportler mit gemischten Leistungen. Heute haben wir eine Übersicht der Damen- und Herrenteams der Insel erstellt. Morgen folgen dann die bisherigen Ergebnisse der Jugendteams.

 

Handball TSV Westerland Herren

Die Handballherren, die traditionell mit einem schmalen Kader in die Saison gestartet sind, belegen einen Mittelfeldplatz. Trainer Lars Schnittgard hatte am Saisonanfang Befürchtungen, in der Liga durchgereicht zu werden, denn die Kadergröße ließ keine großen Sprünge zu. Und doch haben die Handballer es wieder geschafft, den ein oder anderen Punkt auf die Insel zu holen. Zuhause sind die Sylter ohnehin eine Macht. Mit ein wenig Glück wäre sogar mehr drin gewesen als der derzeitige achte Platz. Nun heißt es Kräfte sammeln und im neuen Jahr die Klasse halten.

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Ziel:

Den Abstieg vermeiden und dem ein oder anderen Titelaspiranten ein Bein stellen

 

Handball TSV Westerland Damen

Überraschend stark präsentieren sich die Handballdamen. Nach dem Abgang der Leistungsträgerinnen der Meistermannschaft war es eine schwere Aufgabe, einen Kader zusammen zu bekommen, der in die Liga startete. Doch die Sylterinnen zeigten wie das Herrenteam guten Handball und belegen einen überraschenden fünften Platz. Nur drei Punkte trennen sie vom Tabellenführer aus Schafflund/Medelby.

Ziel:

Ein Platz unter den ersten fünf der Liga

 

Fußball Team Sylt Herren

Enttäuschend war der Saisonverlauf von Team Sylt. Die Sylter Fußballer waren angetreten, um den Aufstieg in die Kreisklasse A zu schaffen. Gestartet wurde mit drei Punkten Abzug, da die Sylter einen Schiedsrichter zu wenig stellten. So wirklich brillieren konnte das Team von Trainer Bussius Bendix während der Hinrunde nicht. Nach dem sechsten Spieltag schien sich die Truppe in der Spitzengruppe etablieren zu können. Dritter Platz und nur zwei Punkte Abstand auf den Spitzenreiter FSV Wyk. Doch den nachfolgenden freien Spieltag schienen die Inselkicker nicht verkraftet zu haben. Denn es gab ein 1:4 in Löwenstedt. Danach ging es stetig bergab. Das 2:8 gegen eine übermächtige Truppe von der Nachbarinsel Föhr war dann der Abschluß einer mehr oder weniger verkorksten Hinrunde. Doch 11 Punkte Rückstand sind nicht aller Tage Abend. Dies scheint für Inselteams beinahe der Normalzustand, denn die Ferienzeit bedeutet auch fast immer, mit einem Rumpfkader antreten zu müssen. Die Hoffnung der Sylter Fußballfans liegt nun auf der Rückrunde.

Ziel:

In der Rückrunde eine Serie hinlegen und vielleicht doch noch oben angreifen

 

Fußball SC Norddörfer Herren

Der SC Norddörfer spielt eine Klasse höher und war aus der Kreisliga Nordfriesland abgestiegen. Ein paar unnötige Niederlagen gab es in der Hinrunde. Die Norddörfertruppe musste sich zunächst sammeln. Trainerwechsel und der Abgang des Leistungsträgers Ferchen zu Team Sylt hat dem Team sichtbar zugesetzt. Platz 8, ein ausgeglichenes Punktekonto und 14 Punkte Abstand zum Aufstiegsplatz. Für den SCN wird es in dieser Saison um Konsolidierung gehen, um dann in der nächsten Saison die Weichen für den Aufstieg zu stellen.

Ziel:

Klassenerhalt und Neuaufbau

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Sylt News

Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. Der SC Norddörfer fegte die FSG Goldebek-Arlewatt II mit 9:0 vom Platz – und das war noch das freundliche Ergebnis. Die Vorzeichen hatten eine andere Sprache gesprochen. Die Gäste waren als Zweiter der Vorsaison und designierter Titelfavorit angereist. Der SCN hingegen hatte im Vorjahr gar nicht gemeldet; in der Saison davor reichte es nur zu einem Platz im unteren Mittelfeld. Was sich in Wenningstedt allerdings verändert hat, ist die personelle Ausgangslage: Das einzige Sylter Frauenteam der Vorsaison, der Meister von Team Sylt, hat seine Meldung zurückgezogen – und ein Teil dieser Meisterinnen läuft jetzt für den SCN auf. Zwei Namen stehen dabei besonders heraus. Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. Der SC Norddörfer fegte die FSG Goldebek-Arlewatt II mit 9:0 vom Platz – und das war noch das freundliche Ergebnis. Die Vorzeichen hatten eine andere Sprache gesprochen. Die Gäste waren als Zweiter der Vorsaison und designierter Titelfavorit angereist. Der SCN hingegen hatte im Vorjahr gar nicht gemeldet; in der Saison davor reichte es nur zu einem Platz im unteren Mittelfeld. Was sich in Wenningstedt allerdings verändert hat, ist die personelle Ausgangslage: Das einzige Sylter Frauenteam der Vorsaison, der Meister von Team Sylt, hat seine Meldung zurückgezogen – und ein Teil dieser Meisterinnen läuft jetzt für den SCN auf. Zwei Namen stehen dabei besonders heraus. Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller
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