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Eine Zigarette für 200 Euro – Notbremse auf dem Weg Richtung Sylt

Notbremse Marschbahn

In diesem Sylt News Artikel

Das Ziehen der Notbremse im Zug auf dem Weg nach Sylt kann zu einer echten Abenteuerfahrt werden – und das nicht unbedingt auf die gute Art! Stell dir vor, du sitzt gemütlich in deinem Sylt-Abenteuer-Outfit, die Sonnenbrille auf der Nase, der Nordseewind weht dir um die Ohren, und plötzlich ertönt ein ohrenbetäubendes Quietschen.

Als Erstes bricht Chaos aus. Die Passagiere schauen sich fragend an, als hätten sie gerade die letzte Möwe auf Sylt gesehen. Du fragst dich, ob das Ganze vielleicht ein exklusives Entertainment-Angebot der Deutschen Bahn ist – „Die Notbremsen-Show: Auf nach Sylt mit Schrecken!“

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Doch dann wird es spannend. Der Schaffner eilt vorbei, als hätte er einen Hitzewallungswettbewerb gewonnen. Die Polizei ist ebenfalls in Hochform und stürmt die Waggons, als würden sie nach vermissten Diamanten suchen. In Husum haben sie die Schuldige gleich gefunden.

Die 54jährige hat am heutigen Morgen mit dem Ziehen der Notbremse einen Polizeieinsatz ausgelöst  Der Grund: Ihr Mann hatte es nicht rechtzeitig in den Zug geschafft, da er noch auf dem Bahnsteig geraucht hat. Die herbeigerufene Polizei klärte über die Konsequenzen auf und gab den Tip, dass vielleicht ein Nikotinkaugummi die bessere Wahl gewesen wäre.

Der Zug hatte im Anschluß dann 40 Minuten Verspätung zur Verspätung. Glück im Unglück – Niemand wurde bei der Aktion verletzt. Denn das abrupte Stoppen der Bahn kann zu Stürzen bei Reisenden führen.

Eine Zigarette für 200 Euro – Teures Vergnügen

Am Ende ist das Ziehen der Notbremse im Zug vielleicht nicht gerade das, was du dir für deine Sylt-Reise vorgestellt hast, aber es wird definitiv für Gesprächsstoff und ein paar Lacher sorgen. Und wer weiß, vielleicht wird es Teil deines ganz eigenen Sylt-Abenteuers! Für das Ehepaar ein teures Abenteuer….

Wer die Notbremse im Zug missbräuchlich betätigt, begeht nach Auskunft der ARAG Experten eine Straftat (§ 145 Strafgesetzbuch (StGB)) und muss mit einer Geldstrafe und im schlimmsten Fall sogar mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr rechnen. Zudem kann auch das Verkehrsunternehmen eine Rechnung stellen. Laut Beförderungsbedingungen der Deutschen Bahn etwa sind in diesem Fall 200 Euro fällig.

 

 

 

 

 

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Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. 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