Es gibt Künstler, deren Werk nicht altert. Hildegard Knef ist eine von ihnen. Der Bühnenkünstler Stephan Hippe widmet dieser Ikone nun einen Abend, der mehr ist als ein Konzert: eine faszinierende Reise in die Seele ihrer Chansons, modern und respektvoll interpretiert für das Publikum von heute.
Mit seinem Programm „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ gelingt Stephan Hippe ein seltener Spagat. Er nähert sich der grossen Knef, ohne sie zu kopieren. Seine Darbietung ist keine Travestie, sondern eine tiefgründige und zugleich humorvolle Auseinandersetzung mit ihrem Erbe. Hippe wird zum Medium, das die Wärme, den Mut und die tragikomische Brillanz ihrer Texte für eine neue Generation erlebbar macht.
Unterstützt durch Originalaufnahmen und Projektionen, entsteht eine Atmosphäre, in der Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschmelzen. Die Zuschauer werden authentisch in Knefs Lebenswelt entführt und erkennen, wie treffsicher ihre Beobachtungen über die „leichte Schräglage des Lebens“ auch Jahrzehnte später noch sind. Es ist eine intelligente und berührende Performance, die zeigt: Wahre Kunst kennt keine Zeit.
Wir sprachen mit Stephan Hippe über die Herausforderung, eine Legende neu zu interpretieren, und die besondere Magie dieses Abends. Das vollständige Interview sehen Sie hier:
Ein Abend für Kenner und Neuentdecker gleichermassen. Stephan Hippe beweist eindrucksvoll, dass die Chansons von Hildegard Knef ihren festen Platz im Hier und Jetzt haben – auch und gerade hier auf Sylt.
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