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Die Hüllen der Seeburg sind gefallen

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Westerland / Der Countdown zur Wiedereröffnung der altehrwürdigen Seeburg in der Friedrichstraße läuft. In den vergangenen Tagen wurde das Baugerüst von der Außenfassade entfernt, gestern wurden mit einem riesigen Kran die sechs Außenbalkone eingehängt, jeder einzelne fast eine Tonne schwer. „Nun hat sich gezeigt, dass alle sehr sauber gearbeitet haben“,  freute sich gestern Projektleiter Reinhard Deventer. „Denn beim Einsetzen der Balkone gab es im Prinzip null Spiel, dass musste absolut millimetergenau passen.“ Nun fehlen an der Fassade noch zwei Absturzsicherungen an tiefen Fenstern und die Schaufenstervitrinen für die Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss. Dazu der große, spektakuläre Schriftzug an der Außenfassade: „Art your Life Residenz“ wird dort über drei Meter lang an der Hauswand prangen – ein klarer Hinweis darauf, auf welche Art Parkett sich Bewohner und Besucher in der Seeburg begeben. Der Schriftzug besteht aus selbstleuchtenden LED-Buchstaben, das Wort „Residenz“ wird am Tag schwarz leuchten, in der Dunkelheit weiß. Das Motto „Art your life“ leuchtet ganztägig in schrillem Magenta von der Hauswand.

Im Inneren des Gebäudes sind die Handwerker ebenfalls in den letzten Zügen: Tischler beschäftigen sich mit Einbauarbeiten, Lampen werden montiert, Maler spachteln Unebenheiten weg. Der Keller, wo ein Fitnessbereich entsteht, wird gefliest, die Sauna steht schon zum Aufbau bereit. Die Designerin Judith Thiel aus Hamburg hat ein extra auf das Haus abgestimmtes Farb- und Ambiente-Konzept entworfen. Sobald die Handwerker fertig sind, können die elf Wohneinheiten mit dem exklusiven Mobiliar aus Frankreich und England bestückt werden, das bereits auf der Insel angekommen ist. Wenn alles nach Plan läuft, sollen zumindest die drei oberen Etagen mit den Appartements Ende September fertig gestellt sein. „Dann geht Etage für Etage eine Reinigungsfirma durch das Haus, so dass wir theoretisch Mitte Oktober bereits an Gäste vermieten könnten“, so Deventer. Allerdings möchte der Bauherr des Hauses, Galerist Harry Mensing, genug Zeit haben, jede einzelne Wohnung in Ruhe mit Kunst zu bestücken. So wird jedes Appartement den Namen eines Künstlers tragen, der auch in den Verkaufsräumen von Mensing zu bewundern ist. Der Galerist setzt damit auf Individualität bei der Einrichtung und erhofft sich einen Synergieeffekt: Zufriedene Urlauber, die im Appartement Werke von Romero Britto oder Charles Fazzino an der Wand hatten, lassen sich bei Abreise in der Galerie im Erdgeschoss mit Chance ein Werk einpacken, das zuhause für alle Ewigkeit an die schöne Urlaubszeit in der Seeburg erinnert.

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Zum Weihnachtsgeschäft, ein knappes halbes Jahr später als ursprünglich geplant, soll die „Art your Life Residenz“ schließlich komplett eröffnet sein – inklusive der 250 Quadratmeter großen Galerie von Mensing und seiner angegliederten 150 Quadratmeter großen „Icery“ im Erdgeschoss, wo er „Frozen Joghurt“, Milchreis und Waffeln anbieten wird.  Wenn es bei dem Eröffnungstermin bleibt, sollte der Neu-Gastronom auf jeden Fall auch „Hot Chocolate“ und Glühwein im Angebot haben.

http://www.shz.de/lokales/sylter-rundschau/die-huellen-der-seeburg-sind-gefallen-id10662776.html

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Sylt News

Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. Der SC Norddörfer fegte die FSG Goldebek-Arlewatt II mit 9:0 vom Platz – und das war noch das freundliche Ergebnis. Die Vorzeichen hatten eine andere Sprache gesprochen. Die Gäste waren als Zweiter der Vorsaison und designierter Titelfavorit angereist. Der SCN hingegen hatte im Vorjahr gar nicht gemeldet; in der Saison davor reichte es nur zu einem Platz im unteren Mittelfeld. Was sich in Wenningstedt allerdings verändert hat, ist die personelle Ausgangslage: Das einzige Sylter Frauenteam der Vorsaison, der Meister von Team Sylt, hat seine Meldung zurückgezogen – und ein Teil dieser Meisterinnen läuft jetzt für den SCN auf. Zwei Namen stehen dabei besonders heraus. Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. Der SC Norddörfer fegte die FSG Goldebek-Arlewatt II mit 9:0 vom Platz – und das war noch das freundliche Ergebnis. Die Vorzeichen hatten eine andere Sprache gesprochen. Die Gäste waren als Zweiter der Vorsaison und designierter Titelfavorit angereist. Der SCN hingegen hatte im Vorjahr gar nicht gemeldet; in der Saison davor reichte es nur zu einem Platz im unteren Mittelfeld. Was sich in Wenningstedt allerdings verändert hat, ist die personelle Ausgangslage: Das einzige Sylter Frauenteam der Vorsaison, der Meister von Team Sylt, hat seine Meldung zurückgezogen – und ein Teil dieser Meisterinnen läuft jetzt für den SCN auf. Zwei Namen stehen dabei besonders heraus. Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. 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Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller
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