Die Rückkehr der Brötchen-Botschafter: Niebüller Backstube besetzt den Außenposten Klanxbüll
Es gibt Nachrichten, die lassen das Herz jedes Marschbahn-Geplagten höher schlagen – oder zumindest den Magen knurren. Ab dem 5. Januar gibt es am Bahnhof Klanxbüll einen neuen strategischen Stützpunkt für alle, die das tägliche Abenteuer Schiene bestreiten: Die Niebüller Backstube eröffnet direkt dort, wo früher ein Bäcker war, ihre neuen heiligen Hallen.
Die Annäherung an die „verlorene Insel“
Man erinnert sich: Die Backstuben hatten sich ja vor einer Weile von der Insel Sylt zurückgezogen. Jetzt scheinen sie wieder Sehnsucht zu haben und robben sich ganz vorsichtig wieder heran. Mit der Filiale in Klanxbüll stehen sie nun quasi an der Startlinie des Hindenburgdamms. Es ist kein direkter „Insel-Einmarsch“, aber immerhin der perfekte Außenposten.
Das neue Pendler-Paradies (oder: Die Marschbahn-Wartehalle)
Sagen wir es, wie es ist: Der Standort am Bahnhof Klanxbüll ist genial gewählt. Für die Sylter Pendler wird der Laden ab Januar wahrscheinlich zum wichtigsten Wohnzimmer-Ersatz des Jahres.
- Wenn es mal wieder heißt: „Der Zug um 6:11 Uhr entfällt ersatzlos“, kann man sich dort wenigstens mit einem heißen Kaffee und einem frischen Brötchen trinken und essen.
- Wer verfroren aus der Bahn stolpert oder gar nicht erst reinkommt, findet hier ab sofort einen Ort zum Aufwärmen und Frust-Wegbeißen.
Ein Toast auf die Hoffnung
Ob es nun das erste Frühstück vor der Arbeit ist oder der rettende Kaffee, wenn die Anzeige am Bahnsteig mal wieder „Phantasie-Verspätungen“ anzeigt – die Rückkehr des Bäckers nach Klanxbüll ist die beste Nachricht für alle, die morgens mit der Marschbahn pokern müssen.
Unser Tipp: Ab dem 5. Januar am besten fünf Minuten früher am Bahnhof sein. Nicht für die Bahn (die kommt eh, wann sie will), sondern für das frische Franzbrötchen als Nervennahrung für die Überfahrt.
Willkommen zurück in Schlagdistanz, liebe Niebüller Backstuben!
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