Sylt News
Pfoten in Not: Wenn das Streusalz den Sylter Winterspaziergang zur Qual macht
Inmitten der aktuellen Winterpogromstimmung auf Sylt, bei der sich viele Inselbewohner auf ein wenig „Puderzucker“ vorbereiten, rückt ein schmerzhaftes Thema für die vierbeinigen Inselbewohner in den Fokus: der Einsatz von Streusalz. Während Grundstückseigentümer in der Gemeinde Sylt und im Amt Landschaft Sylt gesetzlich verpflichtet sind, Gehwege zwischen 7:00 und 20:00 Uhr schnee- und eisfrei zu halten, wird der Griff zum Salzfass für viele Hunde zur regelrechten Tortur.
Die unsichtbare Gefahr unter den Pfoten
Was für den Menschen lediglich eine rutschfeste Gehhilfe darstellt, wirkt auf Hundepfoten wie aggressives Gift. Das Streusalz entzieht der empfindlichen Haut Feuchtigkeit, was zu tiefen, schmerzhaften Rissen in den Pfotenballen führt.
- Schmerzhafte Entzündungen: Sobald die Salzlauge in kleine Risse eindringt, brennt es extrem – sprichwörtlich wird hier „Salz in die Wunde“ gestreut.
- Gefahr durch Ablecken: Hunde versuchen instinktiv, den Schmerz durch Ablecken der Pfoten zu lindern. Dabei nehmen sie das Salz innerlich auf, was zu Schleimhautreizungen, Erbrechen, Durchfall und in schweren Fällen zu Nierenschäden führen kann.
- Langzeitfolgen: Unbehandelte Risse können sich infizieren und im schlimmsten Fall zu Ekzemen oder sogar Nekrosen führen, die operative Eingriffe nach sich ziehen.
Schutzmaßnahmen für den Sylter Winterspaziergang
Um Ihren Hund sicher durch die „pustigen“ Tage zu bringen, sind einfache, aber konsequente Pflegemaßnahmen unerlässlich:
- Vor dem Spaziergang: Tragen Sie eine schützende Schicht aus Pfotenbalsam, Vaseline oder Melkfett auf. Dies bildet eine Barriere gegen das Salz und verhindert das Festsetzen von Eisklumpen.
- Fellpflege: Kürzen Sie bei langhaarigen Hunden vorsichtig das Fell zwischen den Ballen, damit sich dort keine aggressiven Salz-Eis-Gemische verfangen können.
- Nach dem Gassigang: Reinigen Sie die Pfoten sofort mit lauwarmem Wasser. Ein kurzes Fußbad entfernt alle Rückstände und verhindert, dass das Salz später beim Putzen abgeleckt wird.
- Hundeschuhe: Bei bereits gereizten Pfoten oder sehr empfindlichen Tieren sind spezielle Winterschuhe der effektivste Schutz vor direktem Kontakt mit der Salzlauge.
Verantwortung und Alternativen
Obwohl die Räumpflicht auf der Insel besteht, ist das private Streuen von Tausalz in vielen Kommunen aufgrund der Umweltschäden (z. B. für Straßenbäume und das Grundwasser) stark eingeschränkt oder verboten.
nmitten der aktuellen Winterpogromstimmung auf Sylt, bei der sich viele Inselbewohner auf ein wenig „Puderzucker“ vorbereiten, rückt ein schmerzhaftes Thema für die vierbeinigen Inselbewohner in den Fokus: der Einsatz von Streusalz. Während Grundstückseigentümer in der Gemeinde Sylt und im Amt Landschaft Sylt gesetzlich verpflichtet sind, Gehwege zwischen 7:00 und 20:00 Uhr schnee- und eisfrei zu halten, wird der Griff zum Salzfass für viele Hunde zur regelrechten Tortur.
Die unsichtbare Gefahr unter den Pfoten
Was für den Menschen lediglich eine rutschfeste Gehhilfe darstellt, wirkt auf Hundepfoten wie aggressives Gift. Das Streusalz entzieht der empfindlichen Haut Feuchtigkeit, was zu tiefen, schmerzhaften Rissen in den Pfotenballen führt.
- Schmerzhafte Entzündungen: Sobald die Salzlauge in kleine Risse eindringt, brennt es extrem – sprichwörtlich wird hier „Salz in die Wunde“ gestreut.
- Gefahr durch Ablecken: Hunde versuchen instinktiv, den Schmerz durch Ablecken der Pfoten zu lindern. Dabei nehmen sie das Salz innerlich auf, was zu Schleimhautreizungen, Erbrechen, Durchfall und in schweren Fällen zu Nierenschäden führen kann.
- Langzeitfolgen: Unbehandelte Risse können sich infizieren und im schlimmsten Fall zu Ekzemen oder sogar Nekrosen führen, die operative Eingriffe nach sich ziehen.
Schutzmaßnahmen für den Sylter Winterspaziergang
Um Ihren Hund sicher durch die „pustigen“ Tage zu bringen, sind einfache, aber konsequente Pflegemaßnahmen unerlässlich:
- Vor dem Spaziergang: Tragen Sie eine schützende Schicht aus Pfotenbalsam, Vaseline oder Melkfett auf. Dies bildet eine Barriere gegen das Salz und verhindert das Festsetzen von Eisklumpen.
- Fellpflege: Kürzen Sie bei langhaarigen Hunden vorsichtig das Fell zwischen den Ballen, damit sich dort keine aggressiven Salz-Eis-Gemische verfangen können.
- Nach dem Gassigang: Reinigen Sie die Pfoten sofort mit lauwarmem Wasser. Ein kurzes Fußbad entfernt alle Rückstände und verhindert, dass das Salz später beim Putzen abgeleckt wird.
- Hundeschuhe: Bei bereits gereizten Pfoten oder sehr empfindlichen Tieren sind spezielle Winterschuhe der effektivste Schutz vor direktem Kontakt mit der Salzlauge.
Verantwortung und Alternativen
Obwohl die Räumpflicht auf der Insel besteht, ist das private Streuen von Tausalz in vielen Kommunen aufgrund der Umweltschäden (z. B. für Straßenbäume und das Grundwasser) stark eingeschränkt oder verboten.
- Umweltfreundlich streuen: Greifen Sie stattdessen zu abstumpfenden Mitteln wie Sand, Kies oder speziellen salzfreien Granulaten mit dem Siegel „Blauer Engel“.
- Gemeinsam für die Tiere: Ein rücksichtsvoller Umgang mit Streumitteln schützt nicht nur die empfindlichen Hundepfoten, sondern schont auch die Sylter Natur, die ohnehin schon mit den extremen Bedingungen des Winters kämpft.




