Nord Nord Mord – Die Zauberinnen hinter den Kulissen
Denkst du an Sylt, denkst du an weite Strände, Dünen und in der Regel auch an Fischbrötchen. Und seit 2011 denken viele auch an gelöste Mordfälle – im Watt, in den Dünen, am Ellenbogen oder im schönen Keitum. Es wird gemordet, was das Fischbesteck hergibt.
Inselkennern dürfte auffallen, dass die Einwohnerzahlen rapide sinken. Kein Wunder bei den vielen Morden. Aber das alles ist natürlich Fiktion. Die Darsteller sind dagegen sehr glaubwürdig. Der Sylter Kommissar wird ein wenig griesgrämig und mit einer ordentlichen Portion Herzenswärme von Peter Heinrich Brix dargestellt. Die Sylter unter den Fans schauen auch gerne zweimal hin, wenn fiktive Orte geschaffen werden. Da war zum Beispiel vom „alten Kliff“ die Rede. Unser Redaktionsteam hat recherchiert: Ein „altes Kliff“ gibt es gar nicht. Fiktion.
Die aktuell gedrehte Episode handelt von einem Trinkwasserskandal rund um die – wie könnte es anders sein – ausgedachte Firma Nordisk Vand. Auch dafür wurden neue Schauplätze geschaffen. Die Redaktion des Sylter Tageblatt zum Beispiel. Diese findet sich übrigens unter www.sylter-tageblatt.de in ihrer virtuellen Heimat und ist gar nicht so fiktiv, wie gedacht. Oder es wurde gleich ein ganzes Großraumbüro samt Eingangsbereich umgebaut – in diesem Fall der Ort, an dem wir normalerweise unsere Berichte schreiben, schneiden und filmen. Diese Plätze scheinen wie von Zauberhand zu kommen und zu gehen. Doch es sind fleißige und sehr begabte Hände, die für diese Zaubereien zuständig sind.
Anna, Hindy und Claudia sind seit knapp einer Woche auf Sylt und bauen diverse Locations um. Ihr Meisterstück auf der Insel ist sicherlich das Brunnenhaus. Anna, die schon Wochen vor dem eigentlichen Umbau den Drehort geplant hatte, gab uns Auskunft über die Idee hinter der Einrichtung und die Probleme mit der fest installierten Kunst.
Der Teufel steckt im Detail. Claudia, die eigentlich Architektur studiert hat, kümmert sich hier um die Bepflanzung. Aber natürlich plant sie auch die Räumlichkeiten per 3D-Software. Ähnlich wie Anna und Hindy steht bei ihr der Spaß am Job an erster Stelle.
Ob nun Kunst, Blumen oder auch die Notizblöcke – saubere Tische, alles ist irgendwie wichtig und muss am richtigen Platz stehen.
Die meisten Gegenstände am Set gehören übrigens nicht unbedingt der Produktionsfirma, sondern müssen im Vorfeld aufwendig besorgt werden.
Die Außenrequisite ist auch ein Teil von Hindys Job. Das Team erinnert an eine Fußballmannschaft: Jeder hilft jedem und hat trotzdem seine Stammposition.
Jedes Detail zählt. Ein Tag vor Drehbeginn steigt die Spannung. Und dann gibt es ja noch die Kiebitze – das sind die, die bei den Dreharbeiten gerne mal vorbeikommen, um sich alles genau anzuschauen. Auf die Folge, die im Brunnenhaus spielt, müssen sich die Fans aber noch bis Januar gedulden. Im November wird das Nord-Nord-Mord-Team wieder auf Sylt drehen. Eine neue Folge und neue Fiktionen. Und – das dürfen wir schon verraten – die drei freuen sich schon jetzt auf die Insel.
Antwort von Perplexity: pplx.ai/share
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