Tempolimit in ganz Westerland? Sylter Nachrichten
Sylter Nachrichten: Kay Abeling erneut zum Vorsitzenden des Ortsbeirates gewählt
Auf der Insel geht es nicht nur um Punks oder Ferienwohnungen. Auch Traditionen und kommunale Anliegen werden von Politikern auf den Sitzungen der Ortsbeirate diskutiert. Im Westerländer Rathaus bleibt es bei einer Konstante: Kay Abeling wurde erneut zum Vorsitzenden des Ortsbeirates gewählt und Lars Lunk als sein Stellvertreter bestimmt.
Es war die erste Sitzung nach der Wahl und es gab viel zu besprechen.
Tempolimit in ganz Westerland?
Zum Beispiel wurde über das eingeführte Tempolimit von 30 Stundenkilometern im Bereich Lorens-de-Hahn-Straße, am Trift, am Kirchenweg, an der Keitumer Chaussee, der Keitumer Landstraße bis hin zur Culemeyerstraße gesprochen. Man war sich einig: Eine gute Sache. Eine Ausweitung dürfte der nächste Schritt sein, um der Raserei in Westerland weiterhin Einhalt zu gebieten. Verkehrsberuhigt soll es nach Vorstellungen von Kay Abeling auch in der Süder- und Norderstraße, der Maybachstraße und dem Bahnweg gestaltet werden. Damit wären die relevanten und auffälligen Straßen abgedeckt. Das Tempolimit ist eine Verkehrsberuhigung in der Nacht und soll den Verkehrslärm und die Unfallgefahr auf der Insel reduzieren.
Volkstrauertag in neuem Gewand
Ab 2024 sollen die Gemeinden abwechselnd den Volkstrauertag gestalten, so Abeling weiter. Immer weniger Menschen nehmen Anteil an diesem wichtigen Gedenktag. Vielleicht könne man durch eine jährliche Neuvergabe der Feierlichkeiten dem Volkstrauertag wieder mehr Öffentlichkeit bescheren.
Stolpersteine in der Gemeinde Sylt
Am 26. Oktober werden vom Künstler Gunter Demnig vier Stolpersteine auf Sylt verlegt. Kay Abeling teilte mit, dass in Abstimmung mit dem Tiefbauamt der Gemeinde Sylt die genauen Standorte festgelegt werden sollen. Keitum erhält demnach einen und Westerland drei Stolpersteine. Die Steine werden zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus verlegt. Es sind nur noch ein paar Änderungen in den Entwürfen durchzuführen.
Neue Lampen für Westerlands Straßen
Dirk Rußkamp vom Tiefbauamt der Stadt stellte ein Paket von vielen Maßnahmen vor, die allerdings ein hohes Investitionsvolumen von der Gemeindekasse erfordern. Es geht nicht nur um Energieeinsparungen, sondern auch um Insektenfreundlichkeit (LED Leuchten) und eine generelle Erneuerung der veralteten Straßenbeleuchtung. Der Bahnweg, Kirchenweg, Trift, Andreas-Nielsen-Straße, Maybachstraße, Strandstraße, Neue Straße, Bomhoffstraße und Paulstraße sowie am Kreisverkehrsplatz „Roland“ in Westerland wären von den Maßnahmen betroffen. Eine genaue Summe kommte Rußkamp nicht nennen. Der Ortsbeirat empfohl das Konzept umzusetzen.
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