Schere raus, Sylt: Die Hecke gehört nicht auf den Gehweg
Gemeinde und Amt erinnern Grundstückseigentümer an ihre Pflicht: Geh- und Radwege müssen frei bleiben, auch von Unkraut. Und das gilt bis zur Bordsteinkante.
Auf Sylt wächst einiges gut, Friesenwall-Rosen, Liguster und der Löwenzahn in der Pflasterfuge. Manchmal wächst es so gut, dass Fußgänger auf die Straße ausweichen müssen und Radfahrer ein paar Blätter abbekommen. Deshalb erinnert die Gemeinde Sylt alle Eigentümer und Nutzer von Grundstücken daran: Was vor dem eigenen Grundstück wächst, muss man selbst im Griff haben.
Bis zur Kante, und zwar ganz
Geh- und Radwege an Grundstücken müssen frei von Bewuchs und Unkraut sein, damit alle sie ohne Einschränkung und sicher nutzen können. Die Gemeinde betont dabei eigens: Zum Weg gehört auch die obere Bordsteinkante. Das Grasbüschel, das dort seit drei Sommern steht, fällt also auch darunter.
Nichts darf überhängen
Pflanzen und Äste, die über den Weg ragen, müssen so weit zurückgeschnitten werden, dass niemand gefährdet wird. Verkehrsschilder und Straßenlaternen dürfen nicht hinter Bäumen und Hecken verschwinden. Und der Leuchtenkopf ist kein Rankgitter: Äste, die in die Lampe hineinwachsen, können sie beschädigen.
Schneiden ist das ganze Jahr erlaubt
Wer meint, wegen der Jahreszeit nicht schneiden zu dürfen: Ein Pflegeschnitt an Hecken und Gehölzen, der der Verkehrssicherheit dient, ist das ganze Jahr über zulässig.
Wo die Regeln stehen
Die Satzungen dazu stehen für die Gemeinde Sylt auf www.gemeinde-sylt.de. Für Hörnum, Kampen, List und Wenningstedt-Braderup gibt es sie auf www.amtlandschaftsylt.de.
Fragen?
Telefonisch sind Frau Weidmann unter 04651 851-509 und Frau Hablick unter 04651 851-506 zu erreichen. Schriftliche Fragen beantwortet das Ordnungsamt unter ordnungsamt@gemeinde-sylt.de.
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