Mangelnder Dauerwohnraum – Inseln starten Resolution
Die ostfriesischen Inseln und Nordseeinseln wollen etwas gegen den mangelnden Dauerwohnraum unternehmen.
Dafür wollen sie nun eine Resolution zur Änderung der Baunutzungsverordnung auf den Weg bringen.
Denn die kennt den Begriff „dauerwohnen“ nicht – darin wird schlicht „gewohnt“.
In ihrer Resolution bitten die Inseln die Bundesregierung, hier spezifischer zu werden:
„Ziel dieser Änderung soll es sein (…) dass eine Differenzierung des Begriffs „Wohnen“ erfolgt, um so die Umwandlung von Wohnungen in Ferienwohnungen beziehungsweise Zweitwohnungen planungsrechtlich steuern zu können.“
Die Resolution sieht demnach vor, in den Bebauungsplänen klar festzulegen, dass in bestimmten Gebieten nur Dauerwohnungen gebaut werden dürfen oder ein gesundes Mischgebiet aus Dauer- und Ferienwohnungen gewährleistet wird.
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