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Keitum ist wieder Mekka des Polosports

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Keitum /

Das traditionelle Polo-Turnier am Keitumer Siidik ist eines der größten und bekanntesten Polo-Events in ganz Europa. Sechs Teams mit knapp 180 argentinischen Polopferden aus Deutschland, Argentinien, Luxemburg und den Niederlanden reisen eigens zu diesem internationalen Wettkampf nach Sylt, um sich hier mit der Elite des Polosports zu messen. Mit über 60 Stundenkilometern fliegen die edlen Vierbeiner geradezu über den Poloplatz, während die Polospieler mit akrobatischen Aktionen den Ball in Richtung Tor schlagen. „Dieses Jahr sind viele neue Spieler dabei, die noch nie auf der Insel waren“, berichtet Organisatorin Stephanie Schneider. „Sylt wird auch deshalb immer attraktiver, weil hier Tausende Zuschauer kommen – so viele, wie sonst kaum bei ähnlichen Events.“

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Neu im 18. Jahr des Sylter Polo Masters ist auch der Titelsponsor: Erstmals übernimmt die Hamburger Privatbank Berenberg die Schirmherrschaft. „Der Polosport und Berenberg sind schon lange eng miteinander verbunden. Was im Polosport zählt, hat auch im Bankgeschäft seine Bedeutung: Schnelligkeit, Teamplay, verantwortungsvolles und vorausschauendes Handeln“, sagt Karsten Wehmeier, Direktor Unternehmenskommunikation von Berenberg. „Daher engagieren wir uns mit großer Freude für diese großartige Sportart und freuen uns, nunmehr auch auf Sylt Gastgeber zu sein.“

International besetzte Mannschaften mit Teamhandicaps bis zu +8 Goals gehen dieses Jahr an den Start. Neben alten Bekannten, die den Keitumer Poloplatz bereits gut kennen, sind auch neue Gesichter dabe: So gibt zum Beispiel die Luxemburger Polospielerin Estelle Wagner im Team König Immobilien Sylt ihr Debüt auf Sylt. Ebenso wie Susi Rosenkranz, die zweite Frau des Turniers, die für das Team Mr Porter sattelt und mit dem argentinischen 6-Goaler Eduardo Anca den Spieler mit dem höchsten Handicap des Turniers in ihrer Mannschaft hat. Für Titelsponsor Berenberg gehen Jo Schneider und der argentinische 4-Goaler Tatu Gomez an den Start. Unterstützt werden die Beiden von Peter Kienast und Santiago Gomez. Auch Deutschlands bester Polo-Spieler Thomas Winter ist dieses Jahr wieder dabei. Mit Matthias Grau und Christian Grimme  hat er im Team Lanson zwei Hamburger Kollegen an seiner Seite,  mit denen er bereits viele Erfolge feiern konnte.

Am Dienstagabend trafen bereits die ersten Polopferde mit ihren Betreuern in Keitum ein.  Sami Weinrebe und Beatrice Niemeyer arbeiten als Pferdepfleger, so genannte Grooms, beim Polomasters. Die beiden jungen Frauen kommen aus Hamburg, jede von ihnen kümmert sich rund um die Uhr um die je fünf  bis sechs Pferde eines Polospielers aus dem Team Berenberg.

Am Freitag ab 13 Uhr öffnen sich die Tore des Veranstaltungsgeländes. Wieder gibt es zahlreiche Zelte von Ausstellern und Gastronomen:  Neu dabei sind unter anderem der Foodtruck Hackbaron aus Hamburg und das Unternehmen Yomei mit Funktionsdesignermöbeln. Am Dienstag und Mittwoch kommender Woche können die Zuschauer noch tiefer in den Polosport einsteigen. Denn außer den Matches wird jeweils ab 14 Uhr eine Poloregelstunde inklusive Gewinnspiel angeboten. An diesen beiden Tagen kostet der Eintritt nur zehn Euro statt 15 Euro am Wochenende. (Quelle SHZ/Sylter Rundschau P.Boom)

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Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. 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