Kampf um Erhalt der Geburtshilfe
Der Kampf um den Erhalt der Geburtshilfe auf Sylt geht weiter.
Jetzt schaltet sich die Kommunalpolitik mit Nachdruck ein.
In einer gestern verabschiedeten Resolution der Gemeindevertreter, heißt es:
„Wir fordern besonders die Asklepiosklinik, aber auch das Sozialministerium auf, dass die auf Sylt lebenden Menschen medizinisch in jeder Hinsicht ausreichend versorgt werden und Geburten weiterhin auf der Insel stattfinden können.“
Die Resolution ist die Reaktion der Kommunalpolitiker auf die Pläne der Nordseeklinik. Asklepios will zum 31. Dezember ihren Versorgungsauftrag zur Durchführung von Geburten auf Sylt an das Land Schleswig-Holstein zurückgeben.
Bis Ende des Monats muss Asklepios ein mit allen Parteien abgestimmtes Konzept beim Gesundheitsministerium vorlegen.
Vom Tisch ist die Diskussion um die Geburtshilfe noch lange nicht. Viel Zeit bleibt aber nicht mehr. Bis Ende des Jahres muss eine Lösung her, ansonsten bedeutet das das Aus der Geburtshilfe zum 1. Januar 2014.
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