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Handball TSV Westerland 2024 – Erneut dramatisch…

Handball TSV Westerland

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Handball TSV Westerland – Vor der Reise nach Süderlügum schwante den Verantwortlichen des TSV Westerland nichts Gutes. Denn die HSG Nord-NF will auch in dieser Saison wieder um den Aufstieg mitspielen und ist trotz des eher durchwachsenen Starts in die neue Spielzeit mit einem Kader bestückt, der dieses Ziel auch erreichen kann.

Die Westerländer kamen mit der Empfehlung eines Unentschiedens gegen den Spitzenreiter HC Treia/Jübek 2 in den Norden Nordfrieslands. Die HSG Nord-NF wollte nach dem 30:27 gegen Eider-Harde das zweite Heimspiel in Folge gewinnen.

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Handball TSV Westerland – Erste Halbzeit

Die Heimmannschaft erwischte den besseren Start und ging durch Abdoul-Rachid Younoussa früh in Führung. Doch der TSV Westerland ließ sich nicht abschütteln und glich schnell aus. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für die Insulaner, die zur Pause durch einen Treffer von Ardian Canaj knapp mit 15:14 vorne lagen.

SYLT NEWS: TSV WESTERLAND

Handball TSV Westerland – Zweite Halbzeit

Nach dem Seitenwechsel drehte die HSG auf und auf der Sylter Bank sah man die bösen Vorahnungen bestätigt. Fünf Treffer der HSG hintereinander schienen den Traum vom Punktgewinn in Süderlügum zerplatzen zu lassen. Doch der TSV zeigte wieder einmal, warum dieses Team Saison für Saison mit Überraschungen aufwartet. Der Kampf- und der Teamgeist brachten die Sylter wieder heran. Nach dem 21:21 durch Johannes Biallas wurde es hektisch. Zwei Hinausstellungen auf jeder Seite und ein verworfener Siebenmeter für den Gastgeber.

Damit kam der TSV besser klar, das Chaos liegt ihnen. Die Nervenstärke der Sylter ist sprichwörtlich. Fünf Minuten vor Schluss lagen die Sylter mit 26:22 vorne. Immer wieder war es Ardian Canaj, der die Lücke fand und am Ende auch der beste Werfer der Insulaner war. Doch dann kam es, wie es kommen musste. Auch das scheint Teil der Sylter DNA zu sein. Man musste wieder das Drama auspacken. Mal waren es individuelle Fehler, mal der Innenpfosten und eine Riesenportion Pech. Der Vorsprung schmolz dahin und nur 2 (!) Minuten später stand es schon wieder unentschieden. Dann machte sich Fabian Supran auf und traf zum vermeintlichen Siegtreffer. Doch der überragende Lasse Björn Sörensen traf zum Ausgleich. 27:27. Wie am letzten Wochenende.

Handball TSV Westerland

Am Ende hatten die Gastgeber das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite, während die Sylter eine gefühlte Niederlage erlitten. Aber wie sagte Trainer Lars Schnittgard: „Hätte man mir den Punktgewinn vor der Partie angeboten. Ohne Frage. Hätte ich genommen. Nun ärgern wir uns natürlich.“

Für die HSG Nord-NF zeigte Lasse Björn Sörensen mit 7 Toren, davon 3 Siebenmeter, eine starke Leistung. Auf Seiten des TSV Westerland war Ardian Canaj mit beeindruckenden 10 Treffern der überragende Torschütze des Spiels.

Am 2.11. geht die Reise nach Fockbek. Eine Überraschungstüte. Gegen den HC Treia/Jübek 2 gab es eine saftige Niederlage, während sie zuhause gegen die HSG Nord knapp siegten. Erneut ein Spiel auf Augenhöhe. Unser Tipp? Ein souveränes 27:27

HSG Nord-NF:
Tuschke (0), Raasch (1), Lassen (3), Hansen (2), O. Petersen (2), Callsen (1), Borchardt (0), L. Petersen (1), Younoussa (4), Sörensen (7), Litschke (2), Kjer (0), Vogeler-Schribrath (0), Mommsen (4)

Handball TSV Westerland:
Schmiedl (0), Holst (2), Gostomsky (2), Sven Stahmer (1), Supran (7), Rudolf (2), Melius (0), Woysch (0), Biallas (3), Matzhöfer (0), Canaj (10)

Handball TSV Westerland – Bilder von Privat

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Laetitia Mikolassek, die bereits für Holstein Kiel und Turbine Potsdam gespielt hat, dort aber immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, und Madlen Glonner, die zuletzt als Torfrau in der Männermannschaft von Team Sylt gehalten hat. Für Goldebek-Arlewatt wurde genau diese Verstärkung zum Problem. Zwei Kontakte, dann der Abschluss Es dauerte 120 Sekunden. Mikolassek traf in der 2. Minute zur Führung, Lis Emma Boysen legte in der 5. nach. Danach lief das Spiel nur noch in eine Richtung. Die Inselnerinnen wirkten frischer, vor allem aber technisch eine Klasse besser: maximal zwei Ballberührungen, schnelle Flügelspielerinnen, saubere Abschlüsse. Die Abwehr des Favoriten kam mit dem Tempo schlicht nicht mit. Besonders Pina Rohde und Mikolassek lasen die Räume gedankenschnell – jeder Fehlpass der Gäste wurde umgehend bestraft. Mikolassek traf in der 10., 15. und 24. Minute zum 5:0-Pausenstand. Dass es zur Halbzeit nicht schon zweistellig stand, war einzig das Verdienst von Gästetorfrau Emmily Kohlmüller, die mit einer Reihe starker Paraden das Debakel in Grenzen hielt. Die Chancenverwertung war denn auch der einzige Punkt, an dem sich der SCN Kritik gefallen lassen muss. Dass eine Spielerin mit Mikolasseks Vita heute in der Kreisklasse aufläuft, hat einen bitteren Grund: Verletzungspech hat sie in Kiel und Potsdam immer wieder zurückgeworfen. Auf Sylt scheint sie ihre Freude am Fußball wiedergefunden zu haben – und die Liga bekommt das gerade zu spüren. Und in den wenigen Momenten, in denen die überforderten Gäste doch einmal vor das Tor kamen, war entweder Glonner zur Stelle oder die enorm agile Nommi Marie Rohde, die hinten alles zumachte. Die zweite Hälfte gehört der Kapitänin Nach dem Seitenwechsel machte Mikolassek in der 55. mit ihrem fünften Treffer das halbe Dutzend voll. Dann übernahm Kapitänin Pina Rohde: 62., 65. und schließlich 82. Minute – Dreierpack, 9:0, Schlusspunkt. Neun Tore, kein Gegentor, keine erkennbare Schwäche. Es ist der erste Spieltag, und trotzdem drängt sich der Gedanke auf: Vielleicht haben wir an der Sam-Beese-Kampfbahn die designierten Meisterinnen der Kreisklasse Nordfriesland gesehen. Torfolge: 1:0 Mikolassek (2.), 2:0 Boysen (5.), 3:0 Mikolassek (10.), 4:0 Mikolassek (15.), 5:0 Mikolassek (24.), 6:0 Mikolassek (55.), 7:0 P. Rohde (62.), 8:0 P. Rohde (65.), 9:0 P. Rohde (82.) Torschützinnen: Mikolassek 5, P. Rohde 3, Boysen 1 SC Norddörfer: Glonner – N. M. Rohde, Reinhardt, Boysen, Stückmark, Mikolassek, P. Rohde (C). Ersatzbank: Ertl, Binn Harder, Torn, Olsson. Trainer: Marko Schneider-Pauly. Beste Gästespielerin: Torfrau Emmily Kohlmüller Ansage an die Liga: SCN-Damen zerlegen den Titelfavoriten Wer wissen wollte, wer in dieser Saison die Kreisklasse Nordfriesland prägen wird, hatte am Freitagabend an der Sam-Beese-Kampfbahn eine ziemlich eindeutige Antwort. 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